Neuigkeiten

19.01.2019

Partnerstädte und Patengemeinde von Grenchen

Neckarsulm

Seit 1980 besteht die Beziehung zu Neckarsulm (Baden-Württemberg). Neckarsulm ist bekannt als Stadt des Weins, v.a. aber auch als Industriestadt. Früher wurden hier die legendären NSU hergestellt, heute Audi-Personenwagen.

Neckarsulm liegt bei Heilbronn im Bundesland Baden-Württemberg. Seine historische Altstadt wurde im II. WK grösstenteils zerstört. Neckarsulm ist bekannt als Stadt des Weins, der vorwiegend am Hausberg, dem „Scheuerberg“ wächst. Neckarsulm ist v.a. auch Industriestadt und hat viele Berührungspunkte mit Grenchen. Legendäre Motorräder und Autos - NSU, Horch, DKW - wurden hier hergestellt. Heute laufen Audi-Personenwagen über modernste Fertigungsstrassen. Besucher von Neckarsulm kommen um den Besuch des Deutschen Zweirad-Museums und des NSU-Museums nicht herum.

Ein freundschaftlicher Austausch besteht seit 1980 und ergab sich durch die Niederlassung der Neckarsulmer Firma F. Binder GmbH in Grenchen (Elektronik, Präzisionsteile...). 1988 wurde ein formeller Partnerschaftsvertrag geschlossen.

 

Selestat Sélestat - Stadt im Herzen des Elsass Sélestat liegt im Elsass zwischen Colmar und Strasbourg. Es trumpft mit seiner prächtigen mittelalterlichen Altstadt, historischer Bibliothek und seinem Blumenumzug Corso fleuri und manchem mehr. Hier findet sich ein grosser Reichtum an architektonischen Schönheiten, wie kaum in einer anderen Stadt. So ist Sélestat, das auf Deutsch Schlettstadt heisst, berühmt wegen seiner reichen Vergangenheit, für die rege Innenstadt mit ihrer mittelalterlichen Gässchen. Bemerkenswert ist die Elsässer Stadt aber auch in der Gegenwart mit vielen kulturellen Anlässen, ganz speziell mit seinem Corso fleuri, und einer guten wirtschaftlichen Struktur.

Seit 1968 besteht ein freundschaftlicher Austausch; 1971 wurde ein formeller Partnerschaftsvertrag geschlossen, der 1988 erneuert wurde.

 

Patenort

Patenort von Grenchen ist die Gemeinde Unterschächen im Kanton Uri. Seit einem strengen Lawinenwinter 1968 unterstützt Grenchen die kleine Berggemeinde Unterschächen/Uri. Aus der zuerst rein finanziellen Hilfe entwickelte sich eine schöne freundschaftliche Verbindung.


Foto: HESO Solothurn
Foto: HESO Solothurn

19.01.2019

HESO - Herbstmesse Solothurn 2019 - Anmeldungen gestartet

Die Anmeldeunterlagen für die HESO-2019 sind laut Informationen bereits auf der Website der HESO online. Auf der selben Seite kann man sich detailliert über die Teilnahmebedingungen informieren.

Die HESO findet dieses Jahr vom Freitag, 20. bis Sonntag, 29. September 2019 statt.

 

Die HESO ist die führende Publikumsmesse im Kanton Solothurn und erfreut sich riesiger Beliebtheit bis weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Sie findet jährlich im September statt und verzeichnete in den letzten Jahren jeweils über hunderttausend Besucher. Der Eintritt ist entgegen anderer Messengepflogenheiten nach wie vor kostenlos. Das Messegelände ist einfach erreichbar, ob mit dem öffentlichen Verkehr oder Auto und liegt vor den Toren zur malerischen Solothurner Altstadt. Unter dem Messegelände befindet sich ein Parking.

 

Tragende Säulen der HESO sind die rund 260 Aussteller (auch einige aus Grenchnen) aus Gewerbe, Industrie, Handel und Dienstleistungen. Eine jährlich neu konzipierte Sonderschau sowie täglich wechselnde Rahmenveranstaltungen sorgen für einen fantastischen Rahmen rund um diese Grossveranstaltung. 


19.01.2019

Das Kleintheater Grenchen erteilt «Frontalunterricht»

Die Aargauer Wortakrobatin und Schnelldichterin Patti Basler textet, dichtet, slammt und bringt gereimte Ungereimtheiten auf die Bühne. Im Nu kann sie Ereignisse auf- und zusammenfassen, um sie als schnellste Protokollantin der Schweiz direkt auf der Bühne verdichtet wiederzugeben. Für ihr zweites abendfüllendes Programm «Frontalunterricht» hat sie sich den Badener Musiker Philippe Kuhn zur Seite geholt, der von Jazz über Soul bis Theatermusik so ziemlich jedes Genre in den Fingern hat.

Am 25. Jan. 2019 um 20:15 Uhr im Kleintheater Grenchen.


18.01.2019 - ad

Sinnloses und kontraproduktives Einprügeln auf die SWG

Erneut scheinen sich Politik und gewisse Medien einen Spass daraus zu machen sinnlos und nicht förderlich auf die SWG einzuprügeln. Teilweise grad zweifach. Freilich hat diese erneute Attacke nichts mit dem Geschäft der SWG zu tun, sondern eher mit persönlich und egoistisch motivierten Gründen. Einige Leute scheinen verletzt zu sein, wenn man nicht nach ihrem Kopf agiert. Solches Gebaren hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.

 

Zur Erklärung: Der Verwaltungsrat (VR) ist das oberste Exekutivorgan, dem die Führung der Geschäfte eines Instituts des öffentlichen Rechts nach Schweizer Recht obliegt, soweit nicht die Generalversammlung (GV; die «Legislative») zuständig ist, wobei eine Kompetenzvermutung zugunsten des VR besteht.

 

Als öffentlich-rechtliches Unternehmen erfüllt die SWG den Leistungsauftrag der Eigentümerin, der Stadt Grenchen. Der Verwaltungsrat stellt sicher, dass die vorgegebenen Ziele erreicht werden. Darauf basierend legt er die Unternehmensstrategie und somit die Ausrichtung fest. Er besteht aus Vertretern von Politik und Gewerbe. Diese Tatsachen lassen vermuten, dass eine Zusammenarbeit möglich und zudem reglementiert ist, so dass solche Querelen gar nicht erst aufkommen sollten.

 

Es ist schlichtweg unprofessionell solche Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen, die einerseits kleinlich anmuten und zudem persönliche Probleme offenbaren und andererseits die Öffentlichkeit glauben machen, dass mit der SWG etwas nicht stimmt. Dies ist allerdings überhaupt nicht der Fall. Die SWG spült jährlich Millionen in die Stadtkasse, schafft Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze und macht einen hervorragenden Job, wovon letztlich jede Bürgerin und jeder Bürger der Stadt profitiert.

 

Nun jedesmal und seit Jahren die SWG als Label zu bemühen, für persönliche Kämpfe und Platzierung von Halbwahrheiten ist verfehlt und bringt letztlich nur Ärger und verhindert die hervorragend aufgestellte SWG sich ihrem Kerngeschäft zu widmen, nämlich für Grenchen die bestmöglichen Konditionen und Dienstleistungen zu erarbeiten, bzw. bereitzustellen.

Es ist zu wünschen, dass sich die Exponenten dieser Streitigkeiten an einen Tisch setzen, ohne Öffentlichkeit, und sich aussprechen, wie es von ihnen als Mandatsträger verlangt wird und keinen weiteren Imageschaden zu verursachen. Denn dieser Schaden lässt sich bald einmal auch beziffern. Die Frage, die sich dann stellt ist, wer diese Kosten übernehmen muss? Die Verursacher, oder einmal mehr die Bürgerinnen und Bürger?

 

In der Tat gibt es in Grenchen andere „Baustellen“, denen sich der Gemeinderat annehmen müsste. Als erstes wären da Missstände im Sozialen Bereich, die trotz Anfragen an diverse Gemeinderäte, (noch) nicht angegangen wurden, oder gar in die entgegengesetzte Richtung behandelt wurden.


18.01.2019

Sozialhilfe Willkür und Ungerechtigkeiten

Im derzeitigen politischen Klima kommen die Rechte von SozialhilfebezügerInnen zunehmend unter die Räder. Zudem kämpft man schweizweit gegen Willkür, Launen, unrechtmässige Kürzungen, Drohungen, Beleidigungen seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialen Dienste. Die Arroganz und Willkür ist klar erkennbar. Es lohnt sich, sich zu wehren. Denn wenn das Sozialamt Leistungen verweigert, wird die Situation für die Betroffenen mehr als brenzlig. Allerdings resignieren viele Betroffene: "Weil ich den Papierkrieg nicht bewältigen kann, muss ich seit Tagen hungern".

 

Das Sozialhilferecht ist äusserst komplex und daher für Laien oft nur schwer durchschaubar. Rechte und Pflichten ergeben sich zunächst aus der Bundesverfassung und den kantonalen Sozialhilfegesetzen und -verordnungen. Hinzu kommen die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), die das soziale Existenzminimum definieren. Verbindlich aber werden diese erst durch die jeweiligen kantonalen Gesetzgebungen.

 

Organisationen kritisieren den fehlenden Rechtsschutz

Diverse Organisationen kritisieren den fehlenden Rechtsschutz im Bereich der Sozialhilfe – und versuchen, die bestehende Lücke zu schliessen. Die Kosten für einen Anwalt kann sich ein bedürftiger Mensch nicht leisten, damit spielen die Sozialen Dienste. Oft muss man bis vor Gericht ziehen, um einen Konflikt mit den Behörden zu lösen.

Nur in manchen Fällen reicht es aus, SozialhilfebezügerInnen oder Sozialarbeitende auf die bestehenden rechtlichen Grundlagen hinzuweisen, damit sie mit guten Argumenten fordern können, die Kürzung oder gar Einstellung der Sozialhilfe rückgängig zu machen. Allerdings ist dies eher selten, da meistens die Sozialen Dienste auf von ihnen erwiesenermassen unterlaufenen Fehler allergisch reagieren und deshalb leugnen oder verschleiern, um so nicht in den Verdacht zu geraten, mit System falsch zu entscheiden, oder gar Fehler eingestehen zu müssen.

Teilweise werden die Sozialen Dienste sogar von Leitern und Mitarbeitern in der Sozialkommission vertreten, die zur Kontrolle der Sozialen Dienste eingerichtet wurden. So auch in Grenchen. Eine Farce.

 

Kampf gegen Willkür

Wichtig ist und bleibt, den steten Kampf gegen diese Ungerechtigkeiten weiterzuführen und weitere Instanzen zu finden, die dabei helfen können. Die Politik muss endlich etwas tun gegen diese Willkür und sich ebenfalls aus dem Verdacht befreien, selbst diese Willkür zu stützen. Leider scheinen sich Bemühungen, die Politik einzuschalten, eher in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. 


18.01.2019 - ad

Faltbare Smartphones

Die faltbaren Smartphones sind der neueste Renner der Smartphone-Welt. Neben Samsung arbeiten nun auch weitere Hersteller an entsprechenden Geräten wie auch Apple, allerdings mit etwas Verzögerung. Dazu dafür mit einem sehr speziellem Design.

Samsungs faltbares Galaxy F soll schon Ende Februar vorgestellt werden. Dieser Release des Galaxy-Smartphones mit faltbarem Display wird ohne Frage der Startschuss für eine Reihe solcher Geräte sein. Andere Hersteller wie Huawei arbeiten bereits an ähnlichen Geräten und wollen damit ebenfalls bald den Markt fluten. 2019 könnte also das Jahr der faltbaren Handys werden. Da stellt sich natürlich die Frage, wie es um ein faltbares iPhone bestellt ist.

Apple hat  bereits 2013 ein Patent für Geräte mit faltbaren Displays angemeldet und arbeitet  ebenfalls daran, in naher Zukunft ein ganz spezielles faltbares Smartphone umzusetzen. Allerdings gehen Experten davon aus, das der iPhone-Hersteller noch bis 2020 mit dem Release warten wird. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Apple sich beim Design in eine wieder einmal andere Richtung bewegt als die Konkurrenz


18.01.2019

Skisaison Grenchenberg startet am 19.1.2019 mit genügend Schnee

Die Saison 2018/2019 startet am 19.01.2019  und dauert bis Sonntag, 10. März 2019.

Das attraktive Nachtskifahren dauert vom 2. Januar 2019 bis 27. Februar 2019, jeweils Mittwoch und Freitag von 18.30 - 21.00 Uhr.

Saisonabos 2018/2019 können weiterhin bestellt werden unter: skilift@besonet.ch

 

ACHTUNG EINBAHNREGELUNG SEIT 12.01.2019:
Beachten Sie die Strassen-Sperrzeiten der Polizei und den Busfahrplan.

 

Das Team auf dem Grenchenberg ist lauit eigener Aussage auch dieses Jahr wiederum sehr motiviert für ideale Pistenbedingungen im Naherholungsgebiet Grenchenberg zu sorgen. Die verschiedenen Lifte und das Skigebiet eignen sich bestens, um Skifahren und Snowboarden zu erlernen. Der Skilift Untergrenchenberg wurde im Jahr 1958 gebaut und hat eine Gesamtlänge von 445m. Der Nordhang des Skigebiets liegt im Schatten und ist auch dann noch befahrbar, wenn die Sonne andernorts die weisse Pracht längst weggeschmolzen hat. Er erschliesst einen gut geeigneten Trainingshang.

Zusätzlich ist ein 200 Meter langer Kinderskilift vorhanden. Hier macht das Lernen von der Picke auf richtig viel Spass.

Jeden Mittwoch und Freitag in der Zeit vom 2. Januar 2019 bis zum 27. Februar 2019 öffnet der Skilift von 18:30 bis 21:00 Uhr. Der Preis für die Abendkarte beträgt für ErwachseneFr. 16.- und für Kinder 6-16 Jahre Fr. 10.-. Für die Besitzer eines Saisonabonnements ist das Nachtskifahren bereits inbegriffen!

Geniessen Sie das herrliche Freizeiterlebnis Nachtskifahren mit Familie, Freunden oder dem Verein. Und anschliessend empfehlen wir das gemütliche Zusammensein in einem der nahe gelegenen Berggasthöfe.

 

Weitere Details und Preise


Foto: Femelle
Foto: Femelle

18.01.2019

Schwangerschaftsabbruch

Es gibt im Kanton Solothurn zwei Möglichkeiten, einen Schwangerschaftsabbruch zu melden:

Via Online-Meldeformular und via Melde-Formular in Papierform, das per Post oder Fax an das Gesundheitsamt Solothurns geschickt werden kann. Was zunächst etwas eigenartig und komisch erscheint und auch durchaus spezielle Gefühle auslöst, scheint allerdings gebraucht zu werden.

 

Durchführung des Schwangerschaftsabbruchs

In den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft entscheidet die Frau allein über den Schwangerschaftsabbruch. Dafür muss ein schriftliches Gesuch zuhanden der Ärztin/des Arztes erstellt werden, indem man das Formular des Gesundheitsamtes verwenden muss. Die Schwangere bestätigt damit ihre Absicht des straflosen Schwangerschaftsabbruchs mit einem von ihr unterschriebenen Gesuch.

Die Ärztin/der Arzt führt vor dem Eingriff ein persönliches Gespräch mit der schwangeren Frau, berät sie, informiert sie über die gesundheitlichen Risiken des Eingriffs und gibt ihr einen Leitfaden ab.

Die Ärztin/der Arzt weist die Schwangere auf das kostenlose Angebot der Beratungsstellen für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität hin. Ausserdem macht er/sie die Schwangere auf die Möglichkeit der Adoption aufmerksam.

Hat die schwangere Frau das 16. Altersjahr noch nicht erreicht, so muss die Ärztin/der Arzt sicherstellen, dass sich die Schwangere an eine auf Jugendliche spezialisierte Beratungsstelle wendet. Im Kanton Solothurn sind dies die Beratungsstellen für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität.

Der Schwangerschaftsabbruch muss innerhalb eines Monats nach dem Eingriff dem Gesundheitsamt anonym mit einem Formular gemeldet werden (kann auch online erfolgen: Online-Meldeformular).

Ab der 13. Schwangerschaftswoche seit Beginn der letzten Periode gilt die medizinische Indikation. Es muss kein zusätzliches Gutachten von einer zweiten Ärztin/einem zweiten Arzt eingeholt werden.

 

Formulare und Merkblätter zum Thema


17.01.2019

10-Years-Challenge erobert Social Media

Facebook & Instagram sind voll mit Bildchen: Steckt dahinter erneut eine gefährliche Falle?

 

Dieser neue Trend bringt Menschen dazu eines ihrer aktuellen mit einem 10 Jahre alten Foto zu vergleichen, ohne Aufforderung. Mensch macht es einfach, einmal mehr ohne zu hinterfragen. Vor allem diese Tatsache scheint sehr gefährlich. Unter den Hashtags #10Yearchallenge und #2009vs2019 zeigen sich Prominente und Normalos auf Twitter, Instagram und Facebook, ohne, dass sich bisher jemand überlegt hat, was der Sinn oder der Hintergedanke dieses neuen Trends sein könnte. Wahrscheinlich ist das ein harmloser Spass, allerdings dienen die Fotovergleiche dem Trainieren von Gesichtserkennungsalgorithmen ideal. Womit es dann bereits um die Harmlosigkeit geschehen ist.

 

Der erste Internet-Hype des Jahres

Ein Hühnerei hat es geschafft, Instagram-Queen Kylie Jenner (21) vom Like-Thron zu schubsen und die Stars und Sternchen sind längst wieder dem gewohnten Posting-Wahnsinn verfallen - dies der erste Hype im 2019. Hier trug wahrscheinlich nur Kylie Jenner Schaden davon. Auch, wenn das Jahr erst wenige Tage alt ist, gibt es bereits einen weiteren Netz-Hype zu feiern - unter ihnen die "10 Years Challenge".

 

Aber von Anfang an. Was genau ist die 10-Years-Challenge?

Eine einfache Geschichte, die teilweise etwas Kenntnis braucht in der Bedienung eines Grafikprogramms. Das ist es auch schon. Man postet einfach zwei Bilder von sich nebeneinander: eines von vor 10 Jahren und eines von heute. Die Hashtags #10Yearchallenge oder auch #2009vs2019 sind die erfolgreichsten bei dieser Challenge.

 

Natürlich ist nicht jeder Beitrag unter diesem Hashtag immer dieser einfache Vergleich. Es gibt ja auch eigenständig denkende Menschen und Kreativität, die auch hier wie so oft bei solchen Challenges die Challenge auf ihre eigene Art und Weise interpretieren und nutzen.

 

Nun ist das Netz voll mit direkten Vergleichen, die zeigen, wie sich Menschen innerhalb von zehn Jahren verändert haben.

 

Die 10-Years-Challenge ist auf dem ersten Blick harmlos, Experten sehen darin aber auch ein gezieltes Training für eine Gesichtserkennungssoftware. Unberechtigt sind diese Bedenken nicht, wie eigentlich gar nichts was im Netz läuft. Es steckt immer eine Absicht dahinter, meist eine lukrative. Immer wieder warnen Experten vor der Gefahr von Gesichtserkennungssoftware, mit dieser Challenge ist es für die Social Media Websites leicht diese Daten zu sammeln und zu verkaufen, sowie zu nutzen.

 

Einmal mehr muss es heissen. Vorsicht ist geboten, bei jedem Post, bei jeder Äusserung und jedem Massenphänom, wie einer solchen Challenge.


17.01.2019

Freiburger Klasse macht Aktion für Grenchner Schild

„Grenchner Schild“ ist die Bezeichnung für die gemeinnützige Hilfsorganisation von Grenchen, die Lebensmittel und andere Artikel und Textilien, welche im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet werden würden, an Bedürftige gegen geringes Entgelt im „Schild-Laden“ abgibt.

 

Normalerweise handelt es sich hierbei um Produkte, die kurz vor dem Verfalldatum stehen, deren Verpackung beschädigt ist, die aus Überproduktionen stammen und qualitativ in einem guten Zustand sind. Der Grenchner Schild rettet Lebensmittel vor der Vernichtung und führt sie kostengünstig an armutsbetroffene Menschen in Grenchen.

 

Heute, 17.01.2019 erhielt der Grenchner Schild Post aus Tafers (Kanton Freiburg). Ein riesiges Paket mit überraschendem Inhalt. Als erstes sei einem direkt die wunderschön gestaltete Karte ins Auge gefallen. Darin zu finden eine handverfasste Erklärung zu dieser Aktion der OS Klasse 30, der OS Tafers. Ein eigens gestalteter Flyer lag ebenfalls bei, mit der vielsagenden Aufschrift: "Zu Schild-Kaffee passen ein wenig Freude, ein Lachen und ein gutes Wort am besten!".

Schlussendlich trat zu Tage, was die Schülerinnen und Schüler für das Schild-Kaffee des Grenchner Schildes geschafft haben. Zig Schokolade-Smileys wurden originell verpackt, beschriftet und verziert. Dort kann man Aufschriften finden wie: "Glaub an dich", "Du bist toll!", "Alles Gute!" usw.

Eine wunderschöne und herzberührende Aktion einer Klasse, die im Rahmen des Jahresthemas "OS Tafers, nicht von gestern; zusammen für eine starke Zukunft!" diese fantastische und freudenbringende Idee hatte und zusammen mit ihrer Lehrerin Patricia Jungo umgesetzt haben. Es bleibt zu hoffen, dass Schulen auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen und dazu beitragen helfen unsere Welt wieder etwas besser zu machen.

 

www.grenchner-schild.ch


Foto: Gewerbeverband Grenchen
Foto: Gewerbeverband Grenchen

17.01.2019

Schenken Sie Freude mit einem Grenchner GVG-Gutschein - oder nicht?

"Ob 10, 20, 50 oder 100 Franken. Kein Betrag ist zu klein, keiner zu gross, um lieben Menschen eine Freude zu bereiten und ihm gleichzeitig die Wahl zu lassen, was er mit dem Gutschein erwerben möchte."

So steht es auf der Website des Gewerbeverbandes Grenchens (GVG). Eine wunderbare Sache, wie sie in den meisten Gemeinden von deren Gewerbevereinen und -verbänden praktiziert wird. Eine super Sache für Grenchen, wofür die Grenchnerinnen und Grenchner dem GVG einerseits und den Gewerbetreibenden anderseits dankbar sind und diese Möglichkeit sehr begrüssen. Diverse Konsumentenmitteilungen an unsere Zeitung gehen in eine etwas andere Richtung, als die Beschreibung auf der Website des GVG, was uns dazu bewegt hat, auch dieser Sache nachzugehen.

 

Auf der Website des GVG ist weiter zu finden:

"Und so geht’s!

GVG-Geschenkgutscheine können Sie in den unten aufgeführten Geschäft zum gewünschten Geldbetrag beziehen. Der Beschenkte hat die Möglichkeit, den Gutschein in den nächsten drei Jahren einzulösen. Gutscheine werden nicht bar ausbezahlt, es erfolgt auch keine Barauszahlung von Restbeträgen über CHF 10.-."

Drei Jahre, sehr grosszügig. Gutscheine werden nicht ausbezahlt, verständlich, dennoch unlogisch, da es für das einlösende Geschäft keinerlei negative Auswirkungen haben würde. Denn Gutscheine sind wie Bargeld zu sehen. Bei einer entsprechenden Clearingstelle können die Gutscheine den Mitgliedergeschäften rückvergütet werden.

 

"Der Gewerbeverband Grenchen ist Herausgeber der Grenchner GVG Geschenkgutscheine. Die Gutscheine werden in den Beträgen von CHF 10.- / CHF 20.- / CHF 50.- und CHF 100.- herausgegeben."

Als Bezugsorte beschreibt der GVG alle Mitglieder, allerdings auf Vorbestellung, oder beim Sekretariat des GVG's. "Die GVG Grenchner Geschenkgutscheine können im Prinzip in jedem Geschäft eingelöst werden, da der Gewerbeverband für die Rückerstattung garantiert" steht auf der Website, ist aber in der Praxis leider anders. Beim Testlauf durch Grenchen haben wir festgestellt, dass die meisten Mitglieder den Gutschein nicht annehmen, andere wiederum keine Kenntnis davon haben. Ausserdem sind Unklarheiten bei der Annahme sehr vielschichtig: "Wir nehmen die Gutscheine, geben aber kein Rückgeld.", "Wir schreiben den Restbetrag auf die Gutscheine bei einem Kauf.", "Wir nehmen keine 100er, nur 10er und 20er." usw. war da etwa zu hören. Überwiegend ist allerdings, dass der GVG Gutschein kaum bei einem Mitglied eingelöst wird. Erfolgreich eingelöst werden kann der Gutschein bei Lüthy Buchhandlung Grenchen, ohne Vorbehalte. Ebenfalls im Eldorado. An weiteren Stellen waren die Versuche erfolglos. Woran dies liegen kann versuchen wir im Moment mit dem GVG zu klären und erwarten baldigst Antwort. Eventuell können durch die Recherche die Prozesse optimiert werden und der GVG Gutschein doch noch Freude schenken. Wir bleiben dran!


Bild: mephisto976.de
Bild: mephisto976.de

17.01.2019

Männerbüro Grenchen

Unter dem Motto "Beratung versetzt Berge" ist das Männerbüro nun schon bald zwei Jahre aktiv.

Probleme, Sorgen und Krisen verändern das Leben, aber durchaus nicht nur negativ. Damit sich möglichst vieles positiv entwickelt, hilft gute und breitabgestützte Beratung.

Das Männerbüro Grenchen steht Männern jeder Altersgruppe beratend, begleitend und unterstützend zur Seite. In einer kritischen Lebenssituation oder in einer Umbruchphase befindet sich jeder Mann mindestens einmal im Leben. Im Gespräch werden immer zusammen individuelle Lösungswege und neue Perspektiven erarbeitet. Das Männerbüro steht aber auch für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien im Einsatz. In den letzten 12 Jahren wurden Familien, Jugendliche Männer und Väter durch den Leiter des Männerbüros erfolgreich begleitet und so kommt es auch, dass das Männerbüro über ein starkes Netzwerk verfügt. Mit vielen Partnern und Fachstellen arbeitet das Männerbüro bereits über ein Jahrzehnt zusammen.

 

Beratungen werden zB. in Konflikt- und Krisensituationen wie:

  • Konflikten in der Partnerschaft
  • Trennungen oder Scheidungen
  • Schwierigkeiten während der Trennung bzw. Scheidung
  • Fragen zur Vaterschaft und Alimentenzahlungen
  • Komplikationen im Bezug auf das Besuchs- und Sorgerecht
  • der Klärung der Unterhaltszahlungspflicht
  • Gewalt zu Hause und in der Öffentlichkeit
  • Cybermobbing und Mobbing

 Klienten werden zudem bei Fragen zu folgenden Themen unterstützt:

  • Rolle als Vater
  • Rolle als Mutter
  • Ehe- und Beziehungsproblemen
  • Männlichen Sexualität
  • Sexualität
  • Arbeitgeber

 

Weiter werden angeboten:

  • Essberatung, Ernährungstherapie
  • Personalcoaching
  • Erstberatung
  • Information, Orientierung
  • Unterstützung, Entscheidungshilfen und Klärungsprozess
  • Konfliktlösung, Verarbeitung und Mobbingprävention
  • Begleitung zu Gesprächen
  • Entwicklung von Strategien und Perspektiven
  • Neuorientierung, Laufbahnberatung und Coaching
  • Betriebsberatung

In der heutigen Zeit sind moderne Informations- und Kommunikationstechnologien nicht mehr wegzudenken. Sie verbinden Menschen miteinander. Deshalb bietet das Mäönnerbüro auch Beratungen mit Hilfe neuer Kommunikationstechnologien an. Wenn die geografische Distanz, die berufliche bzw. familiäre Belastung zu gross ist oder körperliche Einschränkungen bestehen, bietet sich z.B. auch eine Skype-Beratung an.

 

Weiterführende Informationen: www.maennerbuero-grenchen.ch


17.01.2019 - mm

CrossFit Öuf Charity Event

Am Samstag 12. Januar 2019 veranstaltete das CrossFit Öuf in Zuchwil einen Team Wettkampf. Alle Teilnahmegebühren wurden vollumfänglich der rodania, Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen gespendet.

Die Team Challenge bestand darin, verschiedene Disziplinen in einer Gruppe zu absolvieren. Rund 80 Athleten haben am Wettkampf teilgenommen und so konnte am Schluss des Anlasses ein Cheque von Fr. 3'100 an den Stiftungsratspräsidenten der rodania, Ronnie Dürenmatt und an Angelika Wyss, Öffentlichkeitsarbeit vom Inhaber des CrossFit Öuf, Dominique Bellabarba, übergeben werden.

 

Nach der Challenge wurde das Lokal Umgebaut und es fand das grosse Neujahrsfest mit über 130 Personen statt. Das «Restaurant Chutz» aus Langendorf hat alle Personen hervorragend verpflegt. Nach dem Essen wurde das Lokal zum Club inkl. Professioneller Beleuchtung umgebaut und es wurde bis lange in die Nacht getanzt und gefeiert.


17.01.2019

Kantonales Krebsregister

Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Bewegungsapparates gehören zu den fünf häufigsten nichtübertragbaren Krankheiten. Rund einer von fünf Menschen erkrankt vor dem 70. Lebensjahr an Krebs. Die Krankheit ist somit die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz. Bei Männern zwischen 45 und 84 Jahren und bei Frauen zwischen 25 und 84 Jahren stellt der Krebs sogar die häufigste Todesursache dar.

 

Die Universität Bern führte im Auftrag des Kantons Solothurn am 1. Januar 2019 ein Krebsregister für den Kanton Solothurn ein. Krebsregister bieten eine wertvolle Grundlage, um mehr über Ursachen und Entwicklung von Krebskrankheiten herauszufinden und dienen der Dokumentation aller neu auftretenden Krebserkrankungen.

 

Das Krebsregister Bern Solothurn hat den Auftrag, alle Tumorerkrankungen von den in den Kantonen Bern und Solothurn wohnhaften Krebspatienten zu erfassen und auszuwerten, sowie diese Daten für Vorsorge- und Früherkennungsmassnahmen zur Verfügung zu stellen.

 

Bis jetzt hatte der Kanton Solothurn kein Krebsregister. Der Aufwand und die Kosten für ein solches Instrument seien zu hoch, hiess es immer vonseiten der Regierung. Aber da der Bund das Register vorschreibt, muss der Kanton Solothurn nun mitmachen. Er fährt kein Sonderzüglein, sondern schliesst sich einem bereits bestehenden Krebsregister an, nämlich jenem der Universität Bern, die es für den Kanton Bern führt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Krebsregisters Bern Solothurn.


17.01.2019

Ritter der Tafelrunde

Mit der mittelalterlichen Vorstellung hat diese Bezeichnung nur ganz am Rande etwas zu tun. Mit der Ritterlichkeit als solches und mit Tafeln.

Die Vereinigung bezweckt die Wahrung der Interessen der Mitgliedsbetriebe, insbesondere:

eine gesunde Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Grenchen und Umgebung zu fördern. Weiter sollen Rahmenbedingungen verbessert werden, sowie die Zusammenarbeit zwischen den Betrieben und auch Veranstaltungen zu koordinieren. Natürlich werden ebenfalls die Aus- und Weiterbildung im Bereich der Gastronomie sowie der Tourismus- und Freizeitwirtschaft gefördert. Fragen, die sich auf das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und Lehrlingen beziehen werden auch versucht in allen Betrieben einheitlich zu behandeln und zu regeln. Weiter werden die Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gefördert, sowie im Rahmen der Sozialpartnerschaft Gesamtarbeitsverträge abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit Grenchen Tourismus, der Gemeinde und der Regierung und der öffentlichen Verwaltung in Fragen der Gastronomie sowie der Tourismus und Freizeitwirtschaft werden gesucht und ausgebaut. Eine Vereinigung, die durchaus eine wichtige Rolle spielen kann.


16.01.2019

Findlingsgarten in Grenchen

Vor 500‘000 Jahren waren grosse Teile der heutigen Schweiz von ewigem Eis bedeckt: Die grosse Eiszeit hatte begonnen und vor 450‘000 Jahren war Grenchen von einem 800 Meter dicken Eispanzer bedeckt. Kaum vorstellbar.
Vor 100‘000 Jahren dann, waren die Gletscher verschwunden und Neandertaler besiedelten die Schweiz.
Die Eiszeit verändert das Gesicht Europas
Vor 19‘000 Jahren stiess der Rhonegletscher nochmals über Grenchen hinaus bis Wangen a/A vor. Vor 11‘000 Jahren bildete sich, nach dem erneuten Rückzug des Gletschers, der Solothurner See, welcher sich von Yverdon bis  Solothurn erstreckte.
Die Gletscher der Eiszeit haben nicht nur unsere Landschaft geformt, sondern auch Steine und Blöcke von den Alpen ins Mittelland transportiert. Diese ortsfremden, „verirrten“ Steine wurden früher als Findlinge oder erratische Blöcke bezeichnet. Heute wissen wir, dass sie - im Fall von Grenchen - aus dem Wallis stammen und vom eiszeitlichen Rhonegletscher hierher gebracht wurden. Der Name „Findling“ ist geblieben.

Nicht nur in den etwas wärmeren Jahreszeiten ist der Findlingsgarten zu bestaunen, sondern auch vor allem im Winter hat der Garten sein Reiz. Es kommt einem dann gar vor, als ob man in realer Zeit durch diesen Garten der Kolosse geht.
Der Findlingsgarten Grenchen zeigt eine repräsentative Auswahl der über 300 Findlinge, welche beim Bau der Autobahn A5 im Raum Solothurn - Grenchen gefunden wurden.
Zehn Tafeln erklären in anschaulicher und unkomplizierter Weise wie es zu den Eiszeiten kam und woher die Findlinge stammen. Bänke laden zum Verweilen und der renaturierte Moosbach zum Spielen ein.

Download
Findlingsgarten Grenchen Details
Findlingsgarten+Flyer.pdf
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16.01.2019 - mm

Amteibeamtenwahlen vom 10. Februar 2019:

In der Stadt Solothurn wurden teilweise falsche Wahlzettel verschickt

Beim Versand der Unterlagen zur Ersatzwahl eines Amtsgerichtspräsidenten vom 10. Februar 2019 wurden heute in mehreren Stimmkuverts der Stadt Solothurn falsche Wahlzettel festgestellt. Anstelle des Wahlzettels der Amtei Solothurn – Lebern ist der Wahlzettel der Ersatzwahl eines Amtsgerichtspräsidenten

der Amtei Olten – Gösgen im Stimmkuvert enthalten.

Bei der Durchsicht von Reservematerial der Stadt Solothurn wurden heute Nachmittag in 10 Reserve-Abstimmungskuverts falsche Wahlzettel festgestellt. Anstelle des Wahlzettels zur Ersatzwahl eines Amtsgerichtspräsidenten / einer Amtsgerichtspräsidentin der Amtei Solothurn – Lebern war der Wahlzettel zur gleichzeitig in der Amtei Olten – Gösgen stattfindenden Ersatzwahl eingepackt und versandt worden.

 

Die bisherigen Abklärungen haben ergeben, dass beim Verpacken und der Spedition der Unterlagen von der Druckerei an die Gemeinden entweder ein falscher Bund (400 Wahlzettel) oder eine falsche Kiste (6 Bunde an total 2'400 Wahlzettel) an die Stadt Solothurn geliefert wurden. Leider wurde der Fehler auch beim Einpacken nicht bemerkt.

 

Material prüfen und allenfalls Ersatz anfordern Die Wahlzettel der Amtei Olten – Gösgen sind in Solothurn ungültig. Die Stimmberechtigten der Stadt Solothurn sind gebeten ihr Stimm- und  Wahlmaterial sorgfältig zu überprüfen. Sollte ein falscher Wahlzettel enthalten sein, werden die Stimmberechtigten gebeten, sich bei der Stadt Solothurn oder dem Kanton Solothurn zu melden unter: - Einwohnerdienste Stadt Solothurn, 032 / 626 92 22, einwohnerdienste@solothurn.ch - Staatskanzlei Kanton Solothurn, 032 / 627 20 33, pascale.vonroll@sk.so.ch.

 

Die Stadt Solothurn oder der Kanton werden diesen Stimmberechtigten umgehend einen korrekten Wahlzettel per Post zustellen. Korrekte Wahlzettel können zudem bei den Einwohnerdiensten am Schalter, bei der Staatskanzlei oder später an der Urne bezogen werden.

 

Bis jetzt wurden in keiner anderen Gemeinde Kuverts mit Wahlzetteln der falschen Amtei bemerkt.


15.01.2019 - mm

Änderung der Verkehrsregeln – «Rettungsgasse» kommt ins Gesetz

Der Bund will verschiedene Verkehrsregeln und Vorschriften bei der Signalisation anpassen. Der Regierungsrat ist mit den meisten Änderungen einverstanden.

 

Die Signalisationsverordnung wird inhaltlich aktualisiert, gewisse Bestimmungen werden aufgehoben. Davon betroffen sind alle Verkehrsteilnehmer - auch der Langsamverkehr und der sogenannt ruhende Verkehr, also geparkte, haltende und nicht fahrbereite Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr.

 

Der Regierungsrat begrüsst insbesondere die folgenden Neuerungen:

  • Rechtsvorbeifahren auf Autobahnen wird erlaubt, wenn die Fahrzeuge auf der Überholspur langsamer unterwegs sind. Nach wie vor wird hingegen das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen verboten bleiben.
  • Da bei Unfällen auf Autobahnen die Blaulicht-Organisationen oft Mühe haben, zwischen den stehenden Autos zum Unfallort zu gelangen, soll neu auf Autobahnen und Autostrassen mit mindestens zwei Fahrstreifen die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse rechtlich verankert werden.
  • Ebenso wird das «Reissverschlussprinzip» rechtlich verankert, damit u.a. bei einem Spurabbau der Verkehrsfluss verbessert werden kann.
  • Für leichte Motorwagen mit Anhänger (Wohnwagen-Gespanne, Personenwagen mit Pferdeanhängern) soll die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen von 80 auf 100 km/h heraufgesetzt werden.
  • Velofahrende sollen künftig auf einer Kreuzung trotz Rotlicht rechts abbiegen dürfen, wenn dies entsprechend signalisiert ist.
  • Insbesondere unterstützt der Regierungsrat auch die Aufhebung der Verordnung über die auf die Signalisation von Strassen, Fuss- und Wanderwegen anzuwendenden Normen. Das heutige System der Rechtsverbindlichkeit der in der Verordnung aufgeführten Normen schränkt u.a. den Spielraum bei deren Anwendung zu stark ein. Mit der Aufhebung der Verordnung wird die Möglichkeit eröffnet, in besonderen Fällen von den entsprechenden Normen abzuweichen und andere gleichwertige Lösungen zu wählen.

Gewisse Änderungsvorschläge des Bundes, lehnt der Regierungsrat jedoch ab:

  • Nicht einverstanden ist der Regierungsrat mit dem Vorschlag, dass Kinder bis 12 Jahre mit dem Velo das Trottoir benutzen dürfen. Auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und Fussverkehr Schweiz äussern sich skeptisch zu diesem Vorschlag. Einerseits bergen viele Strasseneinmündungen und Privatausfahrten ein Risiko von Kollisionen und andererseits würden für Fussgänger neue Gefahren geschaffen insbesondere, weil Kinder mit dem Velo das Trottoir in beiden Richtungen befahren dürften.
  • Ebenso besteht aus Sicht des Regierungsrates kein Bedürfnis, das Verbot des Alkoholverkaufs und Alkoholausschanks auf den Raststätten des Nationalstrassennetzes aufzuheben.

Foto: Marc Reist
Foto: Marc Reist

15.01.2019

Kultur-, Anerkennungs- und Nachwuchsförderungspreise der Stadt und Region Grenchen 2019

Grenchen, 28. September 2018: Der Kulturpreis der Stadt und Region Grenchen 2019 geht an Marc Reist! Der Anerkennungspreis wird dem „Künstler Archiv Grenchen“ und der Nachwuchsförderungspreis dem „Kindertheater Blitz“ zugesprochen.

 

Marc Reist erhält den Kulturpreis 2019 für sein langjähriges und konsequentes Schaffen. Besonders im Bereich der Plastiken und Skulpturen hat er sich schweizweit einen Namen gemacht und stellt u.a. auch im Centre Dürrenmatt in Neuchâtel aus. In Grenchen stehen zudem viele seiner Werke, wobei «Neuron» und «Tag und Nacht» wohl zu den bekanntesten Werken in Grenchen zählen dürften. Marc Reist ist nicht ein Künstler der sich anpasst, er ist sich treu. Nie würde er etwas schaffen, nur um zu gefallen. Seine Bescheidenheit und Zurückhaltung ist vielleicht nicht "marktfördernd", aber eben ehrlich und zeugt für von Grösse. Ausserdem ist er Perfektionist und ein absoluter Ästhet.

 

Der Anerkennungspreis 2019 wird dem „Künstler Archiv Grenchen“ verliehen. Mit dem „Künstler Archiv Grenchen“ wird ein Verein mit dem Anerkennungspreis bedacht, der sich für sein bisheriges Engagement im Bereich Kunst und Kultur in Grenchen einen Namen gemacht hat. Das Künstlerarchiv ist eine Art künstlerisches und kultur-historisches Gedächtnis von Grenchen und der mit der Stadt verbundenen Personen. Der Anerkennungspreis soll Ansporn sein, die Sammlungstätigkeit weiterzuführen. Gleichzeitig würdigt die Kulturkommission auch die vielseitigen Anstrengungen der Institution, das ihr anvertraute Kulturgut einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen.

 

Der Nachwuchsförderungspreis 2019 geht an das „Kindertheater Blitz“. Dieses Kindertheater ermöglicht nun schon seit über 15 Jahren zahlreichen Kindern zwischen 7 und 12 Jahren, sich vielfältig ausdrücken zu lernen, sei es über den Körper, über die Stimme und oder über das spielerische Gestalten von Geschichten. Die Kinder werden spielerisch gefördert in ihrem eigenen Selbstwertgefühl, Teamgeist, Fairness und Toleranz. Zahlreiche Produktionen wurden in Grenchen schon erarbeitet und gezeigt. Das Kindertheater Blitz verdient eine Förderung, da die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen, eine Schulung in Auffassungsgabe und Ausdruck geniessen, welche ihnen die persönliche Reifung erleichtert.

 

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 17. Januar 2019, 19 Uhr im Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen.


SRF
SRF

15.01.2019

Glockengeläut Kirche St. Eusebius

Für einige Grenchnerinnen und Grenchner scheinen die Glockenklänge der St. Eusebius Kirche eher eine Gehörbelastung und nervliche Zerreissprobe darzustellen, als eine Informationsverkündung.

Das Glockengeläut ist das Läuten von Glocken zu bestimmten Anlässen in einer bestimmten Form. Kirchenglocken werden nach einer Läuteordnung geläutet. Man unterscheidet kirchliches sowie weltliches Geläut. Beim Läuten schwingen Glocke und Klöppel als Pendel; ist die Glocke starr befestigt und der Klöppel wird mit einem Seil bewegt, spricht man eher von Glockenschlagen. Soweit zur Theorie und Praxis beim Glockenläuten.

Die Einführung der Glocken ins Christentum soll im 4. und 5. Jahrhundert stattgefunden haben. Sie wurde hierbei vermutlich von den Bischöfen Severus von Neapel, Paulinus von Nola und dem Kirchenvater Hieronymus im Gottesdienst eingeführt. Das Läuten als Ruf zum Gottesdienst wurde aber erst im Laufe des 5. und 6. Jahrhunderts bekannt und fand im 8. Jahrhundert durch irische Wandermönche eine weitreichendere Verbreitung. Spätestens seit Papst Stephan IV. im 8. Jahrhundert sind sie im kirchlichen Bereich fest verankert. Soweit zum Ursprung.

 

Nachdem mehrere Anfragen bei uns eingingen, dass wir doch einmal darüber etwas schreiben sollten, nahmen wir uns dem Thema umgehend an. Die GZ Grenchner Zeitung hat das Röm.-kath. Pfarramt angefragt und wollte wissen, wann und wie lange jeweils zu welchem Anlass die Glocken geläutet werden. Denn nach Beschreibungen von diversen Grenchnerinnen und Grenchnern komme es ihnen vor, als ob teilweise fast stundenlang Geläute zu hören sei. Dies sei dann wiederum sehr belastend. Das Sekretariat hat dieser Zeitung prompt, bereitwillig und detailliert erklärt, wie es sich beim Glockengeläute konkret verhält. Und siehe da! Weit gefehlt, so schlimm wie es uns geschildert wurde, ist es bei Weitem nicht.

 

So sieht es konkret aus:

 

Bei Todesfällen

  • Endläuten alle Konfessionen (Todesfälle Frauen) - 2 x 1 Minute
  • Endläuten alle Konfessionen (Todesfälle Männer) - 3 x 1 Minute
  • vor röm.-kath. Abdankungen - 12 Minuten

 

vor Gottesdiensten

  • Dienstag, Donnerstag, Freitag 9 Uhr - 8 Minuten
  • Mittwoch 18:30 Uhr (Sommer 19 Uhr) - 8 Minuten
  • Samstag 17:30 Uhr - 12 Minuten
  • Sonntag 10 Uhr - 12 Minuten

 

Diverses

  • Morgen - Montag-Freitag 6 Uhr (ausser Feiertage) - 4 Minuten
  • Mittag - 12 Uhr (ausser Sonntag) - 4 Minuten
  • Abend - 19 Uhr (Montag-Sonntag) - 4 Minuten

 

für Feiertage gelten etwas andere Zeiten.

 

Erneut dürfen wir also feststellen, dass die persönliche Wahrnehmungen und Einschätzungen nicht immer genau der Realität entsprechen.

 

Wer nicht genug von Glockenläuten hat, kann sich hier die Glocken jederzeit anhören.


14.01.2019 - jp

Von Lob und Ermutigung

„Für Kinder ist es wichtig, viel gelobt zu werden!“ So hören und lesen wir es immer wieder. Stimmt das denn so auch wirklich? Es ist gar nicht einfach sich zurechtzufinden, wenn es um all die verschiedenen Ratschläge, Expertenberichte und Meinungen betreffend Lob geht. Der Mensch hat von Natur aus das Bedürfnis nach Lob und anerkennenden Worten; oft wahrer Balsam für die Seele. Darin sind sich alle einig. Wo die einen jedoch finden, man könne nie genug loben, warnen die anderen vor zu viel Lob und raten zu gezielten Lobesworten im richtigen Moment mit entsprechend passender Formulierung. Die Frage, ob „Lob gleich Lob ist“ oder ob Ermutigung nicht viel früchtetragender ist, wird immer öfter diskutiert. Es lohnt sich also durchaus, dem feinen Unterschied zwischen Lob und Ermutigung etwas auf die Spur zu gehen.

Sei es in der Familie oder in der Schule: Lob erfolgt oft auf bereits erreichten Erfolg, wogegen Ermutigung mehr auf einen Erfolg hinzielt, der erhofft wird. Erhalten Kinder und Jugendliche Lob für ihre geleistete Arbeit, werden sie motiviert, sich auch in Zukunft Mühe zu geben. Wird jedoch ständig gelobt, - so liest und hört man - besteht die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche nur noch für diese Anerkennung arbeiten und Einsatz zeigen. Es kann eine Art „Abhängigkeit“ entstehen sowie das Gefühl aufkommen, nur „etwas wert zu sein“, wenn man in den Augen „des Lobenden“ eine Aufgabe gut erledigt hat. Erziehungsexperten sehen die Gefahr, dass sich die Kinder und Jugendlichen dann stark an den Massstäben von Eltern und Erziehern orientieren, um anerkannt zu werden und sich auch als Erwachsene eher nach den Meinungen und Wertvorstellungen anderer richten. Sollen jedoch das Selbstbewusstsein und das eigene Denken gefördert werden, scheinen Ermutigungen der bessere Weg zu sein. Ermutigt man einen Menschen, so zeigt man ihm, dass er ein Ziel mit seinen eigenen Fähigkeiten erreichen kann, wenn er die Herausforderung annimmt, weiss, wo er Unterstützung findet, diese auch annimmt und sich natürlich entsprechend einsetzt. Ermutigungen helfen Kindern und Jugendlichen über ihre Grenzen hinaus zu wachsen und Dinge zu erreichen, die sie nie für möglich gehalten hätten. Kinder oder Jugendliche fühlen sich durch Ermutigungen weniger beurteilt und frei, den eigenen Weg zu gehen und sich auch selber zu beurteilen. So dürfen sie auch Fehler machen. Lob ist vielfach wertender: „Ihr wart sehr ruhig diese Lektion, bravo!“ oder „Dadurch, dass wir alle so ruhig gearbeitet haben, sind wir ganz toll weitergekommen und jeder konnte ungestört arbeiten, sich Fragen notieren und konzentriert bleiben. Seht ihr, wie gut wir das schon können. Machen wir weiter so!“ Während die Lehrperson im ersten Satz die Klasse lobt, was natürlich auch oft angebracht ist und nichts Falsches an sich hat, ermutigt sie sie im zweiten Beispiel, weiter so gut an einem gesteckten Ziel zu arbeiten. Das Lob tönt wie eine gute Note, die Ermutigung wirkt wie „dynamisches Lob“ und ist sehr aufbauend. Natürlich sind ehrliche Begeisterung und spontanes Lob im richtigen Mass und richtigen Moment immer sinnvoll und gehören in Familie, Schulstube und ins Leben. Lob und Ermutigung können sich bestimmt wertvoll ergänzen. Wie so oft ist wohl der gute Weg der Mittelweg und dieses Thema liesse sich auch unendlich ausbauen. So sollen diese Zeilen weder werten noch urteilen. Sie können einfach ein Anstoss sein, über Lob und Ermutigung nachzudenken; dies als Empfangende oder Gebende. Wenn wir als Eltern und Erzieher stets darauf vertrauen, dass wir intuitiv spüren, wann die Kinder und Jugendliche Lob brauchen und wann eher Ermutigung sinnvoll scheint, begleiten wir sie mit Herz und sind stets auf dem richtigen Weg. In dem Sinne sind Meinungen, Studien und Ratschläge immer interessant; wir dürfen sie annehmen oder auch nicht!


14.01.2019

Fremdenlegion 1131 in Grenchen

Im Oktober 2018 wurde die Vereinigung "Fremdenlegion 1131", die in Grenchen die zugewanderten Leistungsträger der Stadt organisiert, ins Leben gerufen.

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde und seine Heimat entsteht in der Fremde. Die Fremdenlegion 1131 (1131 deshalb, weil Grenchen erstmals im Jahr 1131 geschichtlich erwähnt wurde, als Granechun) besteht aus Fremdenlegionären in Grenchen und setzen sich für deren Interessen ein und unterstützen sich gegenseitig. Sie hinterfragen Prozesse und Politische Entscheide der Stadt und setzen sich generell für Grenchen ein, wenn auch mit einer differenzierteren Sicht auf und zu Grenchen. Die Fremdenlegionäre treffen sich regelmässig zum Austausch organisieren Veranstaltungen setzen sich für die KMU ein, sorgen für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.

In Grenchen stechen viele „Fremde“ heraus, die sich für die Stadt einsetzen, was die Unzahl an aktiven Menschen aus anderen Ländern und Kantonen täglich, eindrücklich demonstrieren.


13.01.2019

Zynismus und Perversion des Eventmarketings: Red Bull.

Ob eine Veranstaltung nach Grenchen kommt ist (noch) ungewiss.

Es begann mit einem geheimen, verbotenen Szene-Getränk in Österreich – heute ist aus Red Bull, dem Lifestyle-Drink mit dem Werbeversprechen, er verleihe Flügel, ein Milliardenimperium geworden. Viele Extremsportler haben bei den Stunts für den Marketingkonzern den Tod gefunden. Selber schuld? Sicher, andererseits sind die lukrativen Sponsoringverträge so rar, dass sie in der Regel nicht ausgehandelt, sondern den Besten fertig vergeben werden. Die Sportler werden geradezu manipuliert und gekauft für Stunts, die jährlich weitere Todesopfer fordern. Nun will ausgerechnet der Airport Grenchen laut Konzept als Veranstalter für den Milliardenkonzern auftreten. Wieso eigentlich? Gibt es positive Gründe einen Milliardenkonzern, der jährlich Todesopfer fordert zu unterstützen? Eine erste Umfrage dieser Zeitung in der Bevölkerung zeigt: 80% sprechen sich klar gegen eine solche Veranstaltung aus, 3% sind unschlüssig und 17% sprechen sich für eine Durchführung aus.

Schauen wir das Unternehmen einmal etwas näher an. Mit einem vorgängig und lange Zeit verbotenem ungesunden Gebräu beginnt die Geschichte von Red Bull. Von einem Red Bull wird niemand Schaden nehmen, da sind sich Experten einig. Doch mehr als zwei Dosen Energydrink am Tag sind problematisch – vor allem für jene, die mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zu kämpfen haben. Auch junge Menschen leben gefährlich. Was also sorgt für den riesigen Erfolg dieser "schlechten" Marke. Ausschliesslich negative Kritiken von Experten, die wissen wovon sie sprechen, ausschliesslich von jungen naiven Menschen und gekauften Partnern. Hier wird mit Menschenleben gehandelt, bei praktisch jedem Event dieses Milliarden Konzerns. Werbefachmann Hermann Strittmatter von der Agentur GGK findet deutliche Worte der Kritik: „Es ist schändlich, es ist sogar ein Mangel an Fantasie und Kreativität, wenn man am Schluss im Marketing nichts mehr Besseres weiss, als die Leute ihr Leben riskieren zu lassen.“

Das Erfolgs-Geheimnis ist nicht der süssliche Drink selbst, der einen länger wach halten soll, sondern die Marketing-Maschine dahinter: Mit spektakulären Extremsport-Bildern zeigt „Red Bull“-Gründer Dietrich Mateschitz (68) eine Welt am Limit. Wer Red Bull trinkt, soll sich zumindest ein bisschen als Teil davon fühlen. Mateschitz, der für eine Stellungnahme zur gerüchteweise gestreuten Grossveranstaltung, die in Grenchen stattfinden soll, nicht erreichbar war, wird diese Kritiker auch weiterhin ignorieren.

Obwohl das Engagement von Red Bull vielen schon länger ein Dorn im Auge ist: Erst als Red Bull Boss Mateschitz mit rechtspopulistischen Äusserungen auffiel und bekannt wurde, dass er eine «Rechercheplattform» mit Rechtsdrall finanziert, nahm die Kritik noch mehr Fahrt auf. Aber auch hierzu nahm Red Bull nie Stellung. Todschweigen. Sicher ist nur, dass Red Bull weiterhin ungestört Milliarden für Werbung ausgibt. Dass bei Red-Bull-Veranstaltungen und Aktionen immer wieder zwangsläufig Sportler tödlich verunglücken und bei den von Red Bull ausgerichteten Extremsportveranstaltungen jährlich Extremsportler sterben. "Wer dies in Kauf nimmt, sollte in keinsterweise unterstützt werden. Weder mit dem Konsum dieser fragwürdigen Drinks, noch im Besuch oder gar in der Ausrichtung von Red Bull Veranstaltungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt eine Bewilligung für eine solche Veranstaltung nicht erteilen wird, sollte eine solche dann auch tatsächlich und nicht nur gerüchtehalber durchgeführt werden. Jeder, der Red Bull unterstützt macht sich mindestens teilweise auch Mitverantwortlich für dieses Grauen", erklärte ein erzürnter Anwohner.


13.01.2019

5. Schneemann Event

Der 5. Schneemann und gendertechnisch wohl auch Schneefrau Event für Familien, Schneenostalgiker und andere findet im 2019 erneut statt.

Und zwar am 20. Januar 2019 - (Verschiebedatum: SO, 27.01.2019) Zeit ab 10.30 – 15.30 auf dem Obergrenchenberg, Wandflue bei der Webcam SW. Die Anreise ist mit ÖV, der BGU (Grenchenberg) ab Grenchen Bhf-Süd oder Holzerhütte bis Endstation Untergrenchenberg und mit Privat PW (Achtung: nur beschränkte Anzahl Parkplätze), sowie zu Fuss ca. 30 Min., ab Untergrenchenberg der Strasse oder dem Schneeschuh Trail „Wandflue“ entlang erreichbar.

Wer letztes Jahre bereits dabei war, oder den Event via Webcam beobachtet hatte, konnte ein farbenfrohes, emsiges Treiben erleben. Mit viel Ausdauer wurde gebaut und so entstanden unterschiedliche Schneefiguren in allen Grössen und Formen, eine Schneebar und sogar ein Iglu.

Man darf also gespannt sein auf die diesjährige Ausgabe.

Download
5. SCHNEEMANN EVENT 2019 Programm
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13.01.2019

Sozialberatung der Caritas in Grenchen

Menschen in schwierigen Lebenssituationen können von der Sozialberatung der Caritas in Grenchen profitieren. Die beiden Römisch-Katholischen Kirchgemeinden Grenchen und Bettlach tragen das Angebot finanziell und haben Caritas Solothurn mit der Führung der Anlaufstelle im Januar 2016 beauftragt.

 

Anlass für die damalige Schaffung des Angebots war die hohe Nachfrage von Menschen aus der Region Grenchen bei der Sozialberatung der Caritas in Solothurn. Dies hat die örtlichen katholischen Kirchgemeinden bewogen, die  Anlaufstelle im 2016 zu schaffen. Sozialarbeiter haben ein offenes Ohr und beraten zu Fragen rund um Geld, Familie, Gesundheit, Arbeit oder Beruf. Zusammen mit den Ratsuchenden werden Massnahmen erarbeitet, um die Lebenssituation zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise das Klären von Sozialversicherungsansprüchen oder von rechtlichen Fragen. Oft geht es darum, bei Schwierigkeiten zu vermitteln oder die Ratsuchenden einer spezialisierten Fachstelle zuzuweisen. Die Beratungen sind kostenlos. Daten und Informationen werden vertraulich behandelt. Die Anlaufstelle ist niederschwellig und ist jeweils nach Absprache und jeden Freitagnachmittag  geöffnet. Termine sind auf Anfrage hin erhältlich. Beratungen stehen allen in der Region Grenchen wohnhaften Personen zur Verfügung, unabhängig von Konfession oder Nationalität. Die Beratungsstelle übernimmt keine Leistungen, die der Staat oder die Sozialversicherungen wahrnehmen müssten, kann diese aber gezielt ergänzen. Caritas Solothurn, Kirchstrasse 11, Grenchen / E-Mail: sozialberatung@caritas-solothurn.ch


11.01.2019 - mm

Mehrere Unfälle

Am Donnerstag ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle – schwer verletzt wurde niemand.   
 
Auf den Solothurner Strassen ereigneten sich am Donnerstag bei winterlichen Verhältnissen mehrere Verkehrsunfälle. Die meisten davon gingen glimpflich aus, schwer verletzt wurde niemand.
 
Rüttenen, Obere Steingrubenstrasse (Unfallzeit: zirka 08.50 Uhr) Zwischen Rüttenen und Solothurn verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam ins Schleudern und fuhr schliesslich eine Böschung hinunter. Dabei überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin wurde leicht verletzt, das Auto erlitt Totalschaden. 
 
Grenchen, Bannstrasse (Unfallzeit: zirka 10.30 Uhr)
Ein Automobilist bemerkte während der Fahrt vom Grenchenberg in Richtung Grenchen, dass an seinem Auto die Bremsen nicht mehr richtig funktionieren. Als Folge davon steuerte der Mann sein Fahrzeug bewusst nach rechts, wo das Auto ausserhalb der Fahrbahn frontal mit einem Baum kollidierte. Der Lenker blieb unverletzt, das Auto erlitt Totalschaden.
 
Seewen, Grellingerstrasse (Unfallzeit: zirka 12.10 Uhr) Von Seewen herkommend und talwärts in Richtung Grellingen fahrend verlor eine Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal in einen Baum. Die Lenkerin wurde leicht verletzt,  das Auto erlitt Totalschaden.  
 
Meltingen, Hauptstrasse (Unfallzeit: zirka 14.30 Uhr) Der Anhänger eines Lastwagens geriet zwischen Nunningen und Fehren ins Schleudern und dadurch leicht auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Auto. Bei diesem Unfall zog sich die Autofahrerin Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Das Auto erlitt Totalschaden. 
 
Oensingen, Autostrasse (Unfallzeit: zirka 15.30 Uhr)      Aus noch unbekannten Gründen geriet ein Automobilist auf der Autostrasse zwischen Oensingen und Balsthal auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Lastwagen kam. Der Autofahrer wurde dabei mittelschwer verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden, das Auto erlitt Totalschaden. Aufgrund dieses Ereignisses mussste die Autostrasse während rund 2 ½ Stunden gesperrt werden, eine Umleitung via Lehngasse wurde eingerichtet.  


11.01.2019

Vorpremiere Zwingli mit Cast

Am 14. Jan. 2019 um 17:00 Uhr findet im  Kino Rex in Grenchen die Vorpremiere vom Film Zwingli.

Von 17.00 - 17.45 Uhr findet ein Apéro statt und anschliessend ein sicherlich spannender Talk mit dem Cast (Simone Schmid, Max Simonischek und Jonathan Loosli). Die Moderation übernimmt Sandra Sieber. Ab 18.30-20.50 Uhr wird der Film «Zwingli» dann schliesslich vorgeführt.

Verfilmung der Geschichte von Huldrych Zwingli mit Max Simonischek. Von den Machern von «Der Verdingbub» und «Der Goalie bin ig». Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer) lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mitseinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.


11.01.2019 - ad

Sozialhilfe wird weiter zur Sozialfalle

Der sogenannte Grundbedarf ist heute bereits mehr als knapp bemessen und nicht vertretbar. Mit noch weniger Geld ist kein menschenwürdiges Leben mehr möglich. Ein entsprechender Vorstoss der SVP lässt Köpfe schütteln. Wie ausgerechnet Grossverdiener sich teilweise absolut lächerlich und verletzend zu der Problematik äussern ist untragbar und für Betroffene verletzend.

Das erklärte Ziel der Sozialhilfe ist, individuelle Notlagen zu verhüten oder zu beheben, die Eigenverantwortung, die wirtschaftliche und zu fördern und die persönliche Selbständigkeit des Hilfesuchenden zu stärken. Nach Artikel 12 der Bundesverfassung gilt das Recht auf Hilfe in Notlagen als Grundrecht: Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Davon sind wir in der Schweiz leider schon sehr weit entfernt, da es immer im Ermessen der jeweiligen Bearbeiterinnen udn Bearbeiter ist, wer Hilfe erfahren soll und wer nicht. Von Willkür ist an machen Stellen zu lesen und hören. Kann man sich mit 5 Franken pro Tag in der Schweiz ausreichend und gesund ernähren? Ja, meinen offenbar jene Politiker, die die geltenden Ansätze der Sozialhilfe für viel zu grosszügig halten. Das ist sicherlich an ein zwei Tagen im Monat auch möglich, aber nicht grundsätzlich. Wer so leben muss, macht dies nur, weil es nicht anders geht. Weil er keine Hilfe erfährt, die laut Bundesgsetz garantiert ist. Würde, wie von diesen Leuten gefordert, der Betrag für den Grundbedarf um 30 Prozent gekürzt, bliebe einer vierköpfigen Familie pro Person gerade mal so viel für Nahrungsmittel und Getränke, wie ein Sandwich kostet. Gibt die Familie mehr aus fürs Essen, fehlt das Geld für Kleider, Hygiene oder fürs Busbillett. Wie also, kommen diese Leute auf solche abstruse Ideen. Es wäre sozial, wenn diese Leute auf 30% ihres Gehaltes verzichten und diese der Sozialhilfe zukommen lassen würden. Zudem müssten und könnten Einsparungen auf Seiten der Löhne und weiteren Verwaltungskosten, Mieten und sinnlosen Projektengemacht auf den Sozialämtern (Soziale Dienste) gemacht werden. Hier sind durchaus 30% vertretbar. So kämen für die Sozialhilfe jährlich schweizweit rund zusätzliche 50 Millionen zusammen, ohne dass weiterhin zusätzlich Menschen in die soziale Abhängigkeit gedrängt würden.

Die Sozialhilfe gerät politisch stärker unter Druck, weil immer mehr Menschen dauerhaft von ihr leben müssen. Paradoxerweise, werden viele Menschen von der Sozialhilfe erst abhängig, durch die Willkür auf diesen Ämtern. Neben alleinerziehenden Vätern und Müttern, Scheidungsbetroffenen, Migranten mit geringer Qualifikation sind auch immer häufiger ältere Langzeitarbeitslose und Kinder, sowie Jugendliche auf Sozialhilfe angewiesen. Zudem gibt es immer weniger günstige Wohnungen, und die Krankenkasse wird immer teurer. Das Leben wird generell immer teurer. Deshalb steigen die Sozialhilfekosten! Und nicht, weil wir infiltriert sind von Sozialkschmarotzern, wie uns dies Parteien wie die SVP immer weiss machen wollen.

Die Sozialhilfe ist bereits heute knapp bemessen. Eine Einzelperson muss mit knapp 1000 Franken im Monat Nahrung, Kleidung, Telefon, Internet, Strom, Billet für ÖV, oder Benzin udn Unterhalt eines Autos und sonstigen Haushaltbedarf decken. Wer da auf die Idee kommt, auch mit 600 Franken sei ein menschenwürdiges Leben möglich, kauft selbst nie ein oder ist ein Zyniker oder schlicht ein Tyrann. Weitere Sanktionen treffen auf jeden Sozialhilfeempfänger (Auto muss verkauft, eine billigere Wohnung gesucht werden usw.).

Auch müssen für ein niedriges Arbeitseinkommen Steuern bezahlt werden, während die Sozialhilfe steuerbefreit ist. Hier liegt das Problem aber nicht bei der Sozialhilfe, sondern bei den Steuertarifen der Kantone, die selbst auf dem Existenzminimum noch Steuern erheben und teilweise Industrie und Ämter steuerfrei arbeiten lassen.

Ein pauschaler Kahlschlag in der Sozialhilfe ist der reichen Schweiz total unwürdig und darf unter keinen Umständen umgesetzt werden. Wird die Sozialhilfe weiter zur Nothilfe degradiert, werden Menschen definitiv aus der Gesellschaft gedrängt statt integriert, ein Schicksal, das bereits heute Tausenden ereilt. Besonders spüren werden dies die Kinder, deren Eltern von Sozialhilfe "leben", wenn man da noch von "leben" sprechen darf und kann.

Es ist höchste Zeit, dass wir umgehend dort Einsparungen machen, wo man diese sinnvoll und ohne Gefährdungen von Menschenleben machen kann und endlich den Ärmsten unserer Gesellschaft helfen, die letztlich zu 90% aus Verschulden unseres Systems dahingekommen sind.


10.01.2019

Mein Grenchen

In der Rubrik "Mein Grenchen" zeigen Grenchnerinnen und Grenchner ihr ganz persönliches Grenchen. Auch Exil-Grenchnerinnen und Grenchner kommen zu Wort.

 

Heute von und mit Beat Bürgy, Grenchner, Zugbegleiter SBB und Musiker

Hier geht es zur Rubrik


10.01.2019 - mm

54. Solothurner Filmtage

Die Jury «Upcoming Talents» und die Auswahl des «Upcoming Lab» sind bekannt

Der Regisseur und Produzent Stéphane Goël («Insulaire»), der Regisseur und Produzent Mauro Müller («Un mundo para Raúl») und Carola Stern, Bereichsleiterin bei FOCAL, beurteilen an den 54. Solothurner Filmtagen den Nachwuchswettbewerb «Upcoming Talents».


Für das «Upcoming Lab» wurden acht Projekte aus rund vierzig Eingaben aus allen Sprachregionen selektioniert.

Upcoming Talents: 18 Nachwuchsfilme in vier Programmen Stéphane Goël, Mauro Müller und Carola Stern beurteilen im Wettbewerb «Upcoming Talents» 18 kurze Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme von Studierenden in- und ausländischer Fachhochschulen. Stéphane Goël ist seit 1985 als Produzent und Regisseur beim Lausanner Kollektiv Climage tätig. Seine Filmographie umfasst u.a. «Insulaire», «Ambassade» und «Les dames», die alle im Programm der 54. Solothurner Filmtage zu sehen sind. Mit dem Regisseur und Produzenten Mauro Müller kehrt der Gewinner des Nachwuchspreises 2013 nach Solothurn zurück. Für «Un mundo para Raúl» wurde er zudem mit dem Student Academy Award ausgezeichnet und ist seither Mitglied der AMPAS (Oscar Academy). Carola Stern leitet den Bereich Auswertung bei FOCAL und ist im Stiftungsrat des Kulturfonds Suissimage aktiv.

 

Der Wettbewerb «Upcoming Talents» umfasst dieses Jahr vier Programme. Die Bandbreite reicht von Uraufführungen wie «Le prix du ticket» von Mariama Balde oder «Bon appétit» von Alan Sahin bis zu «Fait divers» von Léon Yersin, der am Filmfestival Locarno Premiere feierte oder « Hamama & Caluna» von Andreas Muggli, der kürzlich an den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur ausgezeichnet wurde. Der Nachwuchspreis ist mit CHF 15'000 dotiert und wird von SUISSIMAGE und SSA gestiftet.

 

Upcoming Lab Auf die Ausschreibung des «Upcoming Lab» haben sich 37 junge Filmschaffende mit Projektideen beworben. Acht Absolventinnen und Absolventen von Filmhochschulen, deren Abschluss BA oder MA maximal zwei Jahre zurückliegt sind eingeladen, mit ihren Projekten und Ideen an der Projektentwicklungs-, Netzwerk-, und Feedbackplattform teilzunehmen:

 

  • Brigitte Grüter, Projekt: Sunshine Acid, kurzer Spielfilm
  • Alberto Martín Menacho, Projekt: Antier noche, langer Dokumentarfilm
  • Irene Muñoz Martin, Projekt: Le figurant, mittellanger Dokumentarfilm
  • Lora Mure Ravaud, Projekt: Euridice, mittellange Dokufiktion
  • Patrick Muroni, Projekt: Les dissidentes, langer Dokumentarfilm
  • Lou Rambert Preiss, Projekt: Le soleil, experimenteller Kurzfilm
  • Luisa Ricar, Projekt: Piratinnen, fiktionale Miniserie
  • Kezia Zurbrügg, Projekt: Leavers, experimenteller Dokumentarfilm

Gleich vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer des «Upcoming Lab» sind mit ihren Filmen auch im Wettbewerb «Upcoming Talents» vertreten: Alberto Martín Menacho mit «Mi amado las montañas», Lou Rampert Preiss mit «Ici le chemin des ânes», Luisa Ricar mit «Alles Easy» und Kezia Zurbrügg mit «Fürchtet euch nicht» (KoRegie: Philipp Ritler). Lora Mure Ravaud gewann mit «Valet noir» den Nachwuchspreis der letztjährigen Solothurner Filmtage.

 

Die acht selektionierten Projekte werden in One-to-one-Meetings mit fünf Expertinnen und Experten diskutiert: Catherine Bizern (Generaldelegierte Festival Cinéma du Réel, Drehbuchberaterin, Paris), Noah Bohnert (Produzent Letterbox Collective Filmproduktion, Zürich), Svenja Böttger (Festivalleiterin Max Ophüls Preis), Christine Dollhofer (Festivalleiterin Crossing Europe Film Festival, Linz, Programmdelegierte des San Sebastián International Film Festival), Mark Olexa (Regisseur und Produzent Dok Mobile, Freiburg).

 

Neben professionellem Feedback und der Erweiterung des persönlichen Netzwerks winkt zwei Projekten ein mit je CHF 5'000.- dotierter Entwicklungsbeitrag, gestiftet von SUISSIMAGE und SSA.

 

Die Verleihung der Nachwuchspreise und Entwicklungsbeiträge findet am Samstag, 26. Januar 2019, um 21:30 Uhr im Kino im Uferbau statt, gefolgt von der Award Party Night. Ebenfalls verliehen werden die Publikumspreise des TrickfilmWettbewerbs.

 

Die ganze Sektion «Upcoming» wird unterstützt vom Migros-Kulturprozent und der Ursula Wirz-Stiftung.

 

Die 54. Solothurner Filmtage finden vom 24. bis 31. Januar 2018 statt.


10.01.2019 - mm

Erneut erpresserische E-Mails in Umlauf

Seit einigen Tagen haben sich mehrere Personen bei der Kantonspolizei gemeldet, die eine E-Mail mit erpresserischen Forderungen erhalten haben. Die Täter geben an, im Besitz von intimen Aufnahmen zu sein und fordern die Zahlung von Bitcoins. Die Polizei rät zur Vorsicht.

 

Seit Jahresbeginn haben sich 15 Privatpersonen bei Kantonspolizei Solothurn gemeldet, die eine E-Mail mit erpresserischer Aufforderung erhalten haben. Die Absender geben an, den E-Mail-Account oder den Computer der angeschriebenen Personen gehackt zu haben und auf diese Weise an intime Aufnahmen gelangt zu sein, etwa beim Besuch von Pornoseiten. Sie drohen damit, das angeblich vorliegende Bildmaterial im Internet zu veröffentlichen, wenn die Empfänger innerhalb einer Frist nicht mehrere hundert Euro in Form von Bitcoins auf ein Konto überweisen.

 

In den bekannten Fällen reagierten die Betroffenen richtig und gingen nicht auf die Forderung ein. Aktuell scheint erneut eine Welle solcher Spam-E-Mails in Umlauf zu sein (vgl. Medienmitteilung der Kantonspolizei Solothurn vom 4. Oktober 2018). Die Masche kann in verschiedenen Formen erfolgen.

 

Die Kantonspolizei Solothurn rät:

  • Vorsichtig und misstrauisch sein
  • Nie auf Forderungen eingehen – auch nicht unter Druck
  • Bei dubiosen Mails nie Anhänge oder Links öffnen, E-Mail löschen
  • Computer und Daten schützen
  • Sich über typische Betrugsmaschen informieren

Weil Fälle von Internet- und Telefonbetrug zunehmen, hat die Kantonspolizei Solothurn eine Kampagne gestartet, um die Bevölkerung auf verschiedene Betrugsmaschen hinzuweisen. Wie die Maschen funktionieren und wie man sich am besten schützt, ist in einer interaktiven Anwendung auf der Webseite der Kantonspolizei zu sehen (www.polizei.so.ch)


10.01.2019 - ad

Die 5. Jahreszeit in Grenchen

Wie der Online-Narr der Grenchner Fasnacht auf deren Website mitteilt, stehen wir kurz vor der fünften (und entscheidenden) Jahreszeit im 2019.

Es steht alles unter dem Begriff NEU.

Neues Fasnachtsdatum. Neue Fasnachtsplakette. Neue Umzugsroute. Neue Fasnachtswebseiten. Neu, neu, neu. In den kommenden Tagen würde auf der Website alles Neue aufzeigt werden.

 

Besonders hervorgehoben werden bereits die ersten beiden Termine:
12. Jänner und 13. Jänner.

 

Hier vorerst das Wichtigstes in Kurzform, aktuell auf der Website der Grenchner Narren zu entnehmen:

  • Die Plaschtig-Plagette hat ausgedient und neu gibt es eine Metall-Plagette (zu kaufen in den Versionen Bronze, Silber und Gold ab Hilari, 13. Jänner 2019).
  • Das Fasnachtsmotto lautet: Ufaufäu (in Hauchdeutsch: Auf alle Fälle). Ja, so ist es.
  • Der erste Termin ist am kommenden Samstag, 12. Jänner 2019, 19.00 Uhr, Märitplatz: Das Fasnachtsdenkmal wird gestellt. Mit Guggen und wenn es nicht gefroren ist, auch mit etwas Wein.
  • Der zweite und in dieser Woche der wichtigste Termin: Hilari (Stapi wird abgesetzt und die Narren übernehmen die Macht). Wegen Sonntag bereits schon um 17.00 Uhr, vor dem Hotel-de-Ville. Steuerrückerstattung in Form eines Apéros (wird durch die Stadt Grenchen organisiert). Musik in Form von Guggen ist kostenfrei zu hören.

Alle weiteren News und Infos und Gerüchte und Geschichten und Fotos, ab sofort und in den kommenden Tagen und Wochen: Ufaufäu auf der Website https://www.fasnacht-grenchen.ch.


Martin Richard (Chicorée)
Martin Richard (Chicorée)

10.01.2019 - ad

Chicorée lässt sich durch Onlinehandel nicht bremsen und bleibt Grenchen erhalten

In Grenchen befindet sich am Marktplatz 9 eine der 150 Filialen vom Modelabel Chicorée.

Chicorée ist ein Schweizer Modelabel und gehört zu den führenden Unternehmen im Schweizer Young Fashion Markt.

Jörg Weber (62), Chef und Gründer der Modekette Chicorée, hat es erfolgreich geschafft die negative Entwicklung im Schweizer Bekleidungshandel zu überstehen. Der Modediscounter steigerte letztes Jahr seinen Umsatz ein weiteres Mal, obschon in allen Städten hunderte Modegeschäfte anderer Anbieter reihenweise schliessen müssen. meist mit der Begründung, dass der Onlinehandel Schuld trägt - namentlich vor allem Zalando.  Ganze neun Prozent ist das Bekleidungs- und Schuhgeschäft 2018 in der Schweiz eingebrochen.

 

Weber sehe das Onlinegeschäft allerdings als einer der Wenigen nicht als Konkurrenz und wolle mit Chicorée bestimmt auch nicht in dieses Geschäft einsteigen. Zudem kenne er niemanden in der Schweiz, der mit Damenmode im Onlineverkauf Geld verdiene. Aus seiner Sicht schätzen die Kunden vor allem das Einkaufserlebnis.

Etwas anders verhält es sich in anderen Branchen. Der Schweizer Onlinehandel hat auch 2018 mächtig zugelegt. Im Bereich Heimelektronik stieg der Umsatz auf über 2 Milliarden Franken. Seit 2011 verdreifachten sich die Einkäufe bei ausländischen Onlineanbietern.

Umso besser für Grenchen, dass das Modegeschäft Chicorée weitere Jahre in Grenchen bleibt.


Foto: Universität Hohenheim / Oskar Eyb
Foto: Universität Hohenheim / Oskar Eyb

10.01.2019

Warum vertragen so viele Menschen kein Brot mehr?

Lange stand der Weizen im Verdacht, Reizdarm-Beschwerden zu verursachen. Doch nun haben Wissenschaftler offenbar einen anderen Schuldigen gefunden.

 

Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Durchfall: Immer mehr Menschen leiden an Verdauungsbeschwerden, so genanntem Reizdarm. Als Schuldiger musste bis anhin der Weizen hinhalten. Oder genauer gesagt bestimmte Zucker-Arten, die im Weizenkorn zu finden sind. Experten nennen sie FODMAPS.  Linderung brachte vielen Menschen Brot aus alten Getreidesorten, darunter Einkorn, Emmer, Dinkel. Doch anders als gedacht, liegt der Vorteil dieser Urgetreide offenbar nicht in ihrer chemischen Zusammensetzung. Forscher fanden in ihren Analysen annähernd so viele FODMAPS wie in Weizen. Einkorn enthält sogar mehr!

 

Was also macht den Unterschied? Die Forscher sahen sich auch die Teigbereitung an – und wie sich im Verlauf der Gehzeit der Gehalt an FODMAPS verändert. Das erstaunliche Ergebnis: Nach einer Stunde zeigte sich bei allen Getreidesorten der höchste Gehalt. Und nach vier Stunden waren selbst im Weizenteig nur noch ein Zehntel der ursprünglichen FODMAPS enthalten. Der Grund dafür: Die gärende Hefe "verdaut" den Zucker.

Es zählt also nicht die Getreidesorte, sondern die Reifezeit. Deshalb wird empfohlen, Brot aus traditioneller, handwerklicher Herstellung zu kaufen, wo noch längere Gehzeiten üblich sind. Auch Biobrot ist aus demselben Grund bekömmlicher. Dann klappt es auch wieder mit dem Darm.


09.01.2019

Angriff auf unsere Facebook Seite

Liebe Leserinnen und Leser
Kaum sind wir online auf Facebook, wurden wir bereits gehackt. Wir entschuldigen den Unterbruch und haben entsprechende Wege eingeleitet, die Schuldigen zu finden. Da scheint sich jemand sehr gestört zu fühlen durch unsere Onlinezeitung!?


09.01.2019

Budget- und Schuldenberatung weiterentwickeln

Die Budget- und Schuldenberatung soll im ganzen Kanton Solothurn sichergestellt sein. Dazu müssen die gesetzlichen Grundlagen weiterentwickelt werden. Die Sozial- und

Gesundheitskommission unterstützt einen entsprechenden Vorstoss aus dem Kantonsrat.

 

Immer mehr Personen geraten in die Überschuldung. Budget- und Schuldenberatung, welche rechtzeitig einsetzen, ersparen der öffentlichen Hand viel Folgeaufwand und beträchtliche finanzielle Verluste. Konkret kann eine Budgetberatung sehr oft dazu beitragen, dass zum Beispiel das Geld für Steuern und Krankenversicherung rechtzeitig eingeplant werden. Eine Chance läge beispielsweise darin, dass die Behörden intervenieren und eine Beratung nahelegen können, sobald jemand die Begleichung der Steuern hinausschiebt oder die Prämien nicht bezahlt.

 

Optimierung der bestehenden Ressourcen Einzelne Gemeinden haben bereits Budget- und Schuldenberatungen aufgebaut, bzw. Leistungsvereinbarungen mit geeigneten Trägerschaften abgeschlossen. Die bestehenden Strukturen und Angebote haben sich bewährt und sind politisch akzeptiert. Es sollen nicht einfach neue Strukturen aufgebaut werden. In erster Linie geht es um eine strukturelle Konsolidierung, eine kantonsweite Bereinigung der Prozesse und eine Optimierung der bestehenden Ressourcen. Dieses Vorgehen verspricht ein kantonsweit gleichwertiges und wirtschaftliches Angebot.

 

Da die Verantwortung für die Budget- und Schuldenberatung bei den Einwohnergemeinden liegt, soll der Verband Solothurner Einwohnergemeinden bei der Ausarbeitung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen miteinbezogen werden.
(Medienmitteilung Kanton Solothurn)


In Grenchen ist die Überbauung Sunnepark in Bau (Visualisierung, Quelle: Thomasgraf AG)
In Grenchen ist die Überbauung Sunnepark in Bau (Visualisierung, Quelle: Thomasgraf AG)

09.01.2019

Baustart für Wohnüberbauung Sunnepark

In Grenchen (SO) entsteht derzeit auf dem Areal des ehemaligen Spitals die Überbauung Sunnepark, die nach ihrer Fertigstellung mehr als 100 Wohnungen umfassen wird.

In Grenchen ist die Überbauung Sunnepark in 

Bauherrschaft ist die Solviva AG aus Cham, als Generalunternehmung realisiert Genu Partner aus Zürich das Bauvorhaben, für das am 6. Dezember 2018 der Spatenstich gesetzt wurde. Mit dem Verkauf und der Vermietung der Wohnungen wurde die Thomasgraf AG beauftragt.

 

Der Sunnepark befindet sich am Südhang von Grenchen und grenzt an das gleichnamige, seit fünf Jahren bestehende Gesundheitszentrum an, das ebenfalls von Solviva realisiert wurde. Bis ins Jahr 2021 werden in sechs Gebäuden über 100 hindernisfreie Miet- und Eigentumswohnungen unterschiedlicher Grösse realisiert, in einem Haus sind Pflegewohnungen vorgesehen. Es wird auch eine zusammenhängende unterirdische Autoeinstellhalle entstehen, zudem ist eine Kita geplant.

 

Wie Thomasgraf mitteilt, soll jeder Bewohner der Wohnüberbauung von den Dienstleistungen des Pflegezentrums profitieren können (Pflege, Kleiderservice, Reinigung, Essen etc.) und das Recht auf einen Pflegeplatz erhalten, falls gewünscht. Die Mehrfamilienhäuser und das Gesundheitszentrum werden durch eine offene, grüne Parkanlage miteinander verbunden sein.

 

Die Firma Solviva des Innerschweizer Unternehmers Willi Gyger hatte das vom Kanton geschlossene Grenchner Spital im Baurecht übernommen und daraus ein Pflegeheim mit gut 100 Plätzen, einer Demenzabteilung mit 28 Plätzen und einem Ausbildungszentrum für Kurse von Pflegepersonal gemacht. Im Dachgeschoss des Hauptgebäudes befindet sich ein Restaurant mit grosser Aussichtsterrasse, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. (Quelle Immobilien Business -ah)


09.01.2019

Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember auf 2,1%

Laut einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Solothurn stieg die Arbeitslosenquote.

 

Im Dezember 2018 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 228 auf 3'113 (Vormonat: 2'885, Vorjahresmonat: 4'193) Personen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 2,1%. (Vorjahresmonat: 2,9%, CH: 2,7%). Der Anstieg ist vor allem bei der Branche "Baugewerbe" angefallen.

 

Regionen

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 6'130 (Vormonat: 6'012, Vorjahresmonat: 6'847) und war damit um 118 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,1% auf 4,2% (Vorjahresmonat: 4,7%, CH: 4,4%). Für das Jahr 2018 waren im Durchschnitt 6'180 Stellensuchende und 3'349 Arbeitslose registriert. Dies entspricht einer Quote von 4,2% bzw. 2,3%. Im Vorjahr lag die Quote bei 4,7% bzw. 2,8%. 2017 waren durchschnittlich 6'860 Stellensuchende bzw. 4'123 Arbeitslose gemeldet. Damit sank die Arbeitslosigkeit 2018 gegenüber 2017 um 9,9%.

 

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn erhöhte sich von 3,5% auf 3,6%. Die Region zählte Ende Dezember 1'895 Stellensuchende. In der Region Grenchen stieg die Quote von 5,1% auf 5,2%, dies bei 711 Stellensuchenden. Die Quote im Schwarzbubenland verharrt bei 3,2%. Dies bei einem Stellensuchenden mehr. Mit 24 Personen mehr schloss die Region Olten den Monat Dezember ab. Die Quote stieg von 4,9% auf 5,0%. In der Region Thal erhöhte sich die Quote von 3,3% auf 3,5%. Hier wurden zwölf Personen mehr gezählt, welche sich beim RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

 

Geschlecht

Im Berichtsmonat waren 3'338 (Vormonat 3'219) Männer als stellensuchend registriert, 119 mehr als im Vormonat. Im Vorjahr waren es 3'819 Männer. 2'792 Frauen (Vormonat 2'793) waren im Dezember 2018 auf Stellensuche. Dies ist eine Abnahme von einer Person. Im Vorjahresmonat waren es 3'028 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 45,5% (Vorjahresmonat 46,5%).

 

Nationalität

Die Zahl der stellensuchenden Schweizer erhöhte sich im Berichtsmonat um 32 auf 3‘222 Personen. Im Vorjahrsmonat waren es noch 3'673 Stellensuchende. Ende Dezember 2018 waren mit 2'908 Ausländern (Vormonat 2'822) 86 Personen mehr als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil stieg gegenüber dem Vormonat von 46,9% auf 47,4% (Vorjahresmonat 46,4%).

 

Altersklassen

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um drei Personen auf 278 Personen zu, womit die Quote von 3,8% auf 3,9% stieg. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen sank die Zahl der Stellensuchenden von 518 auf 515 Personen. Die Quote stagnierte bei 4,0%. Die Quote der 25- bis 29 jährigen stieg von 4,8% auf 5,0%. Die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich auf 774 Personen. Jene der 30- bis 39-jährigen nahm von 5,2% auf 5,3% zu. Dies bei 27 Stellensuchenden mehr. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49jährigen stieg von 3,3% auf 3,4%. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen verharrt die Quote bei 3,8%. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden nahm dabei um sieben Personen ab. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Zahl der Stellensuchenden um neun Personen. Die Quote verharrt bei 4,5%.

 

Aussteuerungen

Im Verlauf des Monats Oktober 2018 haben 84 Personen (Vormonat 76 Personen) ihr Recht auf Taggelder ausgeschöpft oder ihr Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ist nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist erloschen. Eine neue Rahmenfrist konnte nicht eröffnet werden. Die Aussteuerung erfolgt in dem Monat, in dem das letzte Taggeld bezogen wurde. Im Vorjahresmonat wurden 68 Personen ausgesteuert.

 

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Gegenüber dem Vormonat veränderte sich die Zahl der Zugänge von 953 auf 731 Stellensuchende. Gleichzeitig nahm die Zahl der Abgänge von 771 auf 611 Personen ab. Rund 58% der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 577 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 342 Meldungen der Stellenmeldepflicht. Im Berichtsmonat waren 1‘443 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat 1’546) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden sank von 25,7% auf 23,5%.

 

Kurzarbeit

Für den Monat Oktober 2018 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 8'520 Ausfallstunden in zwei Betriebsabteilungen ab. Im September waren es 252 Ausfallstunden in zwei Betriebsabteilungen. Betroffen waren davon 155 Arbeitnehmende, im Vormonat waren es fünf Personen. Im Dezember 2018 meldeten sich zwei Betriebe für Kurzarbeit an. Im Vormonat gab es ebenfalls zwei Anmeldungen. 155 Arbeitnehmende könnten betroffen sein.


08.01.2019

Die Grenchner Zeitung sucht noch Leute für die Redaktion.

Die Ressorts Politik, Wirtschaft, Sport, Soziales, Feuilleton/Kultur und Lokalnachrichten werden besetzt. Dazu sucht die Grenchner Zeitung (GZ) interessierte und engagierte Menschen, die interessiert daran sind wichtige Informationen aus Grenchen und Umgebung (Bezirk Lebern) zu verbreiten. Auch Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich willkommen.

 

Vereine können ihre Anlässe und Angebote jeweils auch direkt bei uns melden. Vielen Dank.


08.01.2019

Kettenbrief auf Facebook

Auf Facebook verbreitet sich mal wieder ein Post, in dem es um die Privatsphäre der Nutzer geht. Angeblich sei Facebook jetzt einen öffentliche Einrichtung. Wer nicht möchte das seine Fotos, Beiträge und Nachrichten von Facebook öffentlich genutzt werden, der soll einen Text posten. Stimmt das?

 

Das Prinzip ist nicht neu, aber funktioniert immer wieder. Das zeigt einerseits auch, dass die Facebook-Nutzer Angst um ihre Daten haben und diese nicht öffentlich zugängig machen möchten. Nur das Mittel ist falsch gewählt. Denn ob ein Nutzer irgendeinen sinnfreien Text postet oder nicht, interessiert weder Facebook noch spielt das in Bezug auf das Datenschutzrecht eine Rolle. Gesetze kennen keine Facebook-Posts, nach denen sich Andere richten müssen. Viel besser wäre es da, wenn die Facebook-Nutzer sich einmal intensiv mit den Datenschutzeinstellungen auf Facebook beschäftigen.

 

Der Post wurde weder von einem Anwalt verfasst, noch wird ein seriöser Rechtsanwalt so etwas empfehlen. Dennoch glauben viele Menschen daran und kopieren den Text zur „Sicherheit“.

 

Es handelt sich zwar weder um einen Virus, der sich automatisch postet, noch richtet der Kettenbrief auf andere Art schaden an. Er tut nur das, was alle Kettenbriefe tun: Er stiehlt den Nutzern wertvolle Lebenszeit und ist vollkommen sinnlos.


08.01.2019

Kundensprechstunde beim Geschäftsleiter der SWG

"Haben Sie ein Anliegen, das Sie mit dem SWG-Geschäftsleiter besprechen möchten? Die nächste Kundensprechstunde findet am Do., 24. Jan. von 16-18 Uhr statt." So der Text auf der Website des Unternehmens. Eine wunderbare Sache. Man wird herzlich empfangen und freundlich begrüsst. Das Sitzungszimmer gleicht einer Halle, die man laut Angaben noch etwas ansprechender gestalten wolle. Trotzdem fühlt man sich umgehend wohl. Das Gespräch und die Anliegen werden kompetend behandelt und beantwortet. Eine wirklich runde Sache. Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Betriebe ihre Türen für die Bevölkerung in ähnlicher Weise öffnen, zumindest diejenigen, von denen die Kundschaft direkt abhängig sind.

 

Einfach bei Interesse anmelden, unter kurzer Angabe des Gesprächsthemas und der gewünschten Uhrzeit (16 Uhr / 16.30 Uhr / 17 Uhr / 17.30 Uhr) auf die E-Mail-Adresse diana.amstutz@swg.ch und schon wird man kontaktiert.


07.01.2019

Schlittschuhlaufen in Grenchen

In den nächsten 14 Tagen kann man nun endlich auf dem Marktplatz auf einer Kunststoffeisbahn schlittschuhlaufen. Ein kleiner Teil des Konzeptes von „Grenchner Boulevard“ konnte von der Stadt nun umgesetzt werden. Weitere Konzeptteile sind in Arbeit (Bocciabahn, Inseln, Bücherschrank, Kinderparcour, Teich und Spritzbrunnen usw.). Grenchner Boulevard hofft weiterhin auf gute und zügige Umsetzung der Konzeptpunkte. Für die Bevölkerung steht die Eisbahn übrigens kostenlos zur Verfügung. Es bleibt zu hoffen, dass es Ende 2019 bereits zur Weihnachtszeit realisiert werden kann. Den ideengebenden, umsetzenden und durchführenden Organisationen, sowie der Stadt gebührt ein großer Dank für das neue und tolle Angebot!


06.01.2019

Gymnaestrada 2019

Am 6. April 2019 wird das Tissot Velodrome in Grenchen ganz in der Hand von Turnerinnen und Turnern aus der ganzen Schweiz sein. Mit phantasievollen Choreographien und atemberaubenden Vorführungen präsentieren über 650 Teilnehmende Showtänze, Akrobatik, Aerobic oder Gymnastik am Boden und an Geräten.

Die World Gymnaestrada findet 2019 in Dornbirn (A) statt. Rund 20‘000 Turnerinnen und Turner aus aller Welt treffen sich an diesem tollen Turnfestival. Die ca. 3’500 Teilnehmer aus der Schweiz zeigen ihre Darbietung zuvor an einer Premiere in der Schweiz. Ein Austragungsort ist in Grenchen, im Tissot Velodrome.

 

Türöffnung: 15:30

Beginn: 16:00

Altersbeschränkung: Keine.

 

Rollstuhlplätze: Speziell reservierte Rollstuhlplätze sind vorhanden, und können via Veranstalter gebucht werden: Tel. +41 32 654 20 40 oder info@tissotvelodrome.ch.

 

Weitere Infos:

www.tissotvelodrome.ch


Copyright Stadtpolizei Grenchen
Copyright Stadtpolizei Grenchen

03.01.2019

Interesse am Polizeiberuf?

Die Kantonspolizei Solothurn führt im Januar Informationsveranstaltungen durch

 

Im Januar finden in Breitenbach und in Solothurn Informationsveranstaltungen über den Polizeiberuf statt. Die Referenten gehen dabei auf alle Bereiche ein – vom Anforderungsprofil bis hin zu den Karrieremöglichkeiten und geben praktische Tipps.

 

Der Beruf als Polizist/in ist abwechslungsreich und spannend wie kaum ein anderer Beruf. Nach einer vielseitigen Ausbildung öffnen sich zahlreiche Einsatzgebiete mit grossen Ent-wicklungsmöglichkeiten. Motivierte und geeignete junge Frauen und Männer können sich jederzeit bewerben. Im Januar führt die Kantonspolizei Solothurn wiederum zwei Infor-mationsveranstaltungen zum Polizeiberuf und zur Ausbildung durch. Diese finden statt in:

 

Breitenbach Montag, 7. Januar 2019 Regionenposten

Passwangstrasse 29

Solothurn Montag, 14. Januar 2019 Regionenposten

Werkhofstrasse 33 (Schanzmühle)

jeweils um 19 Uhr

 

Die Kantonspolizei Solothurn freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hofft auf diesem Weg aufgeschlossene junge Menschen für die nächsten Polizeischu-len gewinnen zu können. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht nötig.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.polizei.so.ch ? Karriere ? Polizeiberuf o-der auf den Social-Media-Kanälen der Kantonspolizei Solothurn.

 

Für Rückfragen: Andreas Mock, Kommunikation und Medien, Telefon 032 627 71 12, medien.mail@kapo.so.ch