Kultur


Foto: Lindenhaus
Foto: Lindenhaus

14.02.2019 - mm

Das Lindenhaus – Begegnungsort der Jugend

Den Namen Lindenhaus gibt es erst seit den Anfängen der 90er Jahren, als der Trägerverein ISG (Interessengemeinschaft Spielplätze Grenchen) mittels einer Leistungsvereinbarung die offene Jugendarbeit übernommen hat. Das Haus hatte bereits vorher Bestand und gehörte seit Beginn an zur Jugendarbeit.

Angefangen hat es in den 70er Jahren, als treibende Kräfte um Monika und Bruno Meier für die Jugend von Grenchen einen geeigneten Platz suchten. 1973 wurde der „Schuppä“, ein alter Pavillon, in hundertprozentiger Fronarbeit zu einem Jugendpavillon umfunktioniert. Elf Jahre später wurde das Projekt Jugendzentrum, welches Bruno Meier politisch initiierte, vom Gemeinderat bewilligt. Die nötigen finanziellen Mittel flossen zum einen aus dem Max Müller-Fonds und zum andern von der Stadt Grenchen. Zusammen mit 6000 Stunden Fronarbeit reichte das aus, um das multifunktionelle Gebäude im Lindenpark, konzipiert als Jugendzentrum „JZ“ zu erstellen.

Die beiden Namen „Schuppä“ und „JZ“ sind heute noch bei der Bevölkerung tief verankert und meinen damit das heutige Jugendzentrum Lindenhaus.

 

Besucherzahl

Gemäss der Leistungsvereinbarung mit der Stadt sind die Besucherstatistiken zu erheben und jährlich auszuweisen. Diese werden mittels Controllingbericht erhoben und der Jugendkommission zur Überprüfung übergeben und besprochen. Danach wird eine politische Vorlage vom JuKo-Präsidenten erstellt, welche dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt wird.

 

Im Jahr 2016 zählten man insgesamt 1700 Besucher. Ein Jahr später, unter der neuen Leitung von Tamara Moser, wurden 7000 Besucher gezählt (Besucher = Einzeleintritte), was einer Steigerung um +412 Prozent entspricht. Ende 2018 besuchten 7795 Kinder und Jugendliche das Lindenhaus, was eine nochmalige Steigerung bedeutet.

 

Probleme im Lindenhaus

Probleme im Lindenhaus gibt es wie überall in unserer Gesellschaft. Es geht um Einhaltung von (Haus-)Regeln, Anstand, Respekt, Rücksichtnahme, Bedürfnisbefriedigung, Streitereien, Beziehungs- und Familienprobleme. In diesen Fällen bieten die beiden Jugendarbeiterinnen, welche beide diplomierte Sozialpädagoginnen mit einem FH oder HF Abschluss sind, Beratungsgespräche an, welche sehr rege genutzt werden. Oftmals können diese im Gespräch gelöst werden. Wenn es sich um gravierende Probleme handelt, welche nicht im Gespräch gelöst werden können, wird im Einverständnis des Jugendlichen eine Triage zu einer Beratungsstelle gemacht. Leider gibt es auch Jugendliche welche zu Hause keine oder nur wenig Unterstützung bei den Hausaufgaben oder dem Bewerbungsschreiben erhalten. Diese Erhalten sie vor Ort im Lindenhaus. Bei immer wiederkehrenden Themen wie „Gewalt, Internet und Handy“ oder „Sexualität und Aufklärung“ werden externe Profis wie die Jugendpolizei oder Sexualpädagogen beigezogen. Gemeinsam werden Präventionsprojekte, welche im „geschlossenen Rahmen“ im Lindenhaus stattfinden, angeboten. Diese fanden bisher sehr guten Anklang bei den Jugendlichen.

 

Schwergewicht der Jugendarbeit?

Die Offene Jugendarbeit richtet sich primär an alle Kinder und Jugendlichen der Stadt und Region Grenchen im Alter von 10 - 18 Jahren (bis max. 21) ohne Unterschied von Herkunft und Religion. Es wird ein niederschwelliges Angebot vor Ort im Lindenhaus geboten, in welchem Beratungsgespräche, Triage, Bewerbungs- und Hausaufgabenhilfe, partizipative und präventive Projekte und Öffentlichkeitsarbeit Platz haben. Man geht auf die Wünsche der Jugendlichen ein und versucht diese zeitnah gemeinsam umzusetzen.

 

Das Lindenhaus an der nächsten Kulturnacht

Auf Anfrage würde der Vorstand die Möglichkeit einer Teilnahme unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen prüfen. Bei früheren Ausgaben hat das Lindenhaus aktiv mitgeholfen oder hat Räumlichkeiten (Disco und grosser Raum) z.B. für eine Aufführung von Nils Althaus oder für Lesungen u.a. von David H. Aebischer und anderen Buchautoren zur Verfügung gestellt.

 

Mitteilung des Lindenhaus an unsere Leserschaft

Lindenhaus Leiterin Tamara Moser, Jugendarbeiterin Melanie Stoller sowie Präsident Matthias Meier-Moreno und der Vorstand freuen sich auf neue Kinder und Jugendliche, welche das Lindenhaus besuchen wollen. Geöffnet ist das Lindenhaus jeweils vom Montag bis Freitag zwischen 14.00 – 19.00 Uhr. Übrigens können die Räumlichkeiten des Lindenhaus gemietet werden, wer mehr Infos dazu braucht, findet diese auf der Webseite www.lindenhausgrenchen.ch.

 

Highlights:

  • Sporttag im Sportzentrum Zuchwil
  • Tanzcamp von MS Sports
  • OpenHouse (alle 2 Jahre)
  • Grenchnerfest (alle 2 Jahre)
  • Ferienpass
  • Halloweentreff
  • Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt

11.02.2019

Der grosse Coup

Ein Comic-Theaterstück

Das Cargo-Theater gastiert am 24. Feb. 2019 um 17:00 Uhr im Kleintheater Grenchen.

 

In schnell geschnittenen Sequenzen, in rasanten Orts- und Perspektivwechseln werden hochkonzentrierte Einbruchszenen, spannende Verfolgungsjagden, tragikomische Roadmovie-Szenen und Rettungsaktionen in letzter Sekunde gespielt. Ein Comic-Theaterstück im Spagat zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung, gewürzt mit jeder Menge Slapstick. Nichts für schwache Nerven …

 

Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung beginnt um 17:00.


10.02.2019

Grenchner Restaurants - erste Pflugschar-Punkte wurden vergeben.

Die Grenchner Restaurants wurden im 2017 besucht, beurteilt und bewertet. Nebst den Punktvergaben, konnten sogar die ab sofort sehr beliebten Qualitätspunkte "Pflugschar" (analog Hauben, Sternen, Gaultmillau usw.) vergeben werden.

 

Alle zwei Jahre wird diese Punktevergabe gemacht. In diesem Jahr das erste Mal via Umfrage bei der GZ Grenchner Zeitung.

 

2017

Restaurants, welche in der Bewertungsliste nicht erscheinen sind, wurden nicht genannt und fielen deshalb aus dem Ranking. Dies wir weiterhin so beibehalten.

Kriterien, die für die Punkte- und Pflugscharvergabe relevant sind, sind: Location, Standort, Umgebung, Personal, Service, Qualität der Speisen und Getränke, das Preis-/Leistungsverhältnis, sowie die Kinderfreundlichkeit.

Gränchner-Boulevard gratuliert den ausgezeichneten Restaurants 2017 - 2018, sowie für die allgemein erbrachten sehr guten Leistungen unserer Gastronomen.

 

  • Platz 1 teilen sich im 2017 das "El Dorado" und das Restaurant "Airport" mit je 46 von 60 möglichen Punkten
  • Platz 2 geht an das "Baracoa", "Aarebrüggli" und "Feldschlösschen" mit 42 Punkten
  • Platz 3 belegen das "Parktheater" und die "Tennischuggele" mit 39 Punkten

Die begehrten Pflugschar-Punkte wurden 2017 wie folgt vergeben (Kriterien: Herausragendes Angebot in Küche, Service oder Location - oder durch besonderes Herausstechen durch Aktivitäten für die Stadt):

Baracoa - 13 Pflugschar

El Dorado - 11 Pflugschar

Airport - 11 Pflugschar

Parktheater - 10 Pflugschar

 

Herzliche Gratulation!

 

Im 2019 sind wir schon sehr gespannt, wie die Bewertungen ausfallen werden.

Hier geht es zur Umfrage, die ab sofort und bis Ende Februar 2019 läuft.


10.02.2019 - kv

Ein farbiger Dialog

Der Wind bläst und die farbenfrohen Stühle des Bieler Kunstschaffenden Gianni Vasari schaukeln sanft 3 Meter hoch. Wohltuend, diese Farbigkeit. Poetisch, seine Überlegung zum Dialog der zwei Stühle! Dass sie sich zueinander neigen, sich farbig austauschen! Und ich frage mich, liebe Freunde, wie farbig und freundlich wir uns begegnen. Ein freundliches Lächeln für einen Unbekannten, einfach so! Ein wohlwollendes Wort für einen Mitmenschen, dessen Namen wir nicht kennen. Nur um der Menschlichkeit Willen. Und so freue ich mich über die farbigen Werke, die hier heute an der Finissage im Museum Rehmann in Laufenburg noch einmal im Wind sich zueinander neigen.


07.02.2019 - ws

Inspiration

Das schlimmste, was einer Künstlerin oder einem Künstler passieren kann, ist der Verlust der Inspiration, und genau das ist mir passiert. Ich weiss nicht, ob sie mit dem Tod von meinem geliebten Grossvater mit gestorben ist, oder ob sie sich einfach so aus dem Staub gemacht hat. Also ging ich auf die Suche nach ihr. Zuerst schaute ich in der Natur nach, dort zeigte sie sich ab und zu, vor allem in Blumenwiesen. Mein Atelier ist aber voll mit Farben und mit Farbkombinationen habe ich keine Mühe.

Danke Naturinspiration, aber Du bist es nicht, die ich suche.

Mein nächstes Ziel waren die Menschen. Wo findet man inspirierende Menschen? Facebook! Also ging ich ins Internet und forschte nach, und siehe da, ich wurde schnell fündig. Ich fand einen Künstler aus Zürich, mit dem ich mich letztes Jahr im Sommer getroffen habe. Also sprachen wir über das Kunstbusiness und über Inspiration. Nach dem Gespräch war ich platt, nicht nur weil ich für ein Glas Wasser CHF 6.- bezahlen musste, sondern weil ich den ganzen Kunstkampf vor Augen sah. Erfolg muss man sich nicht nur erarbeiten sondern vor allem erkaufen! Das Renommee ist teuer! Nach Zürich fühlte ich, wie meine Inspiration ausgewandert war, an einen geheimen Ort hinter Schloss und Riegel. Ohne Renommee und finanzielle Investitionen in eine Galerie - kein Erfolg! Als alleinerziehende Mutter und selbstständige Grafikerin, hat man diese Mittel aber nicht. Also stand mal eine Entscheidung fest, ich muss mich selbst vermarkten!

Facebook! Internet öffnen, Bilder rein, warten was passiert. Nichts. Also entschied ich mich für die Schnäppli-Variante. Ältere Werke rein, zu einem Schnäppli-Preis, warten was passiert! Oha, jetzt kommen die „wie viel kostet dieses Bild“ Fragen. In diesem Moment fühlt man sich als Künstlerin entwürdigt. Aber irgendwie konnte ich es verstehen, wir leben in einer Rabatt Gesellschaft. Die Leute sparen wo sie können, bis auf die Vegetarier, die geben ihr ganzes Geld für BIO aus.

Aber zurück zur Inspiration. Gemalt habe ich ja immer noch nicht.

Gespräche haben mich schon immer inspiriert vor allem in Kombination mit Essen. Meine Erfahrung dazu ist folgende: Es gibt Fondue und Raclette Gespräche, die inspirieren mich meistens zur Flucht. Man hört sich endlos langes oberflächliches Zeug an, bis der letzte Käse verzerrt wird. Es wird viel gelacht und es werden schlechte Witze erzählt, die man schon kennt. Ich bin dann die, die nicht lacht, so wie ich in der Kirche auch nicht singe, wenn ich mal in dieses Gebäude gezwungen werde. Ich stehe zu meinem anderen Humor und zu meiner konfessionslosigkeit ebenfalls.

Inspirierend sind eindeutig Austern Gespräche. Nur kann man mit niemandem in der Schweiz solche Gespräche führen, da die Austern zum einen mit dem Wort „grusig“ verbunden werden oder das isst man nur, wenn man reich. Da haben die Schweizer zum teil recht. Ich als nicht reiche Frau muss dafür immer ständig nach Frankreich reisen, dort gibt es sogar Austernpartys mit Piraten-Motto. Bedauernswert ist, dass ich als Jurassierin kein Französisch kann, und die Gespräche ausfallen! Was mir auch aufgefallen ist, dass man als Inspirationssuchende den Menschen auf die Nerven geht. Entweder man stellt zu persönliche Fragen oder man wirkt zu penetrant. Die Natur sagt: SCHAU MICH AN, DAS BIN ICH. Der Mensch macht das nicht, dafür hat man ja ein Profilbild.

Ich beneide Frauen, die keine Kunst machen, die sind die ganze Zeit inspiriert. An Weihnachten ist es am schlimmsten oder an Ostern. In unserer Wohnung gab es noch nie saisonale Dekorationen. Wahrscheinlich wird meine Tochter mal ein IKEA Freak, da bin ich mir sicher! Auch Kindergeburtstage scheinen einen hohen Inspirationswert zu haben, ich habe Torten gesehen auf Facebook, die mein Vorstellungsvermögen an Kreativität gesprengt haben! Einhorn-Torten, Eisprinzessinnen-Torten, Lokomotiv-Smarties-Torten usw. Ich gebe Torten in Auftrag, und zwar an meine Grossmutter, denn die macht wirklich gute Torten! Torten müssen schmecken und nicht aussehen als hätte man sie bei Toys‘R‘us gekauft!

Ich habe vor zwei Tagen einen Flug nach Portugal storniert, ich dachte die Inspiration sei dort. Das wäre aber gewesen wie Pilze suchen im Winter. Ich glaube momentan zu wissen, dass sie weder dort noch dort ist, sondern IN MIR.

...und ich persönlich habe sie hinter Schloss und Riegel verbannt! Ich muss nämlich gar nicht die Inspiration suchen, sondern den Schlüssel!


06.02.2019

Wir suchen das beliebteste Original Grenchner Rezept (Gericht, Dessert...)

Bis Ende Februar suchen wir das beliebteste Grenchner Rezept, Gericht oder die beliebteste Süssspeise.

Vorschläge, Literatur, Rezepte können noch bis zum 25. Februar an uns gesendet werden via redaktion@gz-grenchnerzeitung.ch).

Das meistgenannte wird dann den Grenchnern Gastronomen für deren Karten vorgeschlagen, in der Hoffnung, dass ein Grenchner Gericht oder Dessert in Grenchen (endlich) auf einer Speisekarte Platz finden wird.

Wir werden natürlich über den weiteren Verlauf berichten.


Foto: www.vnsg.ch
Foto: www.vnsg.ch

06.02.2019

Welcome to Zwitscherland!

Der Verein Vogel- und Naturschutz Grenchen zeigt am 5. März 2019 um 18.00h (CH-de) im Kino Rex (Bielstrasse 17, Grenchen) den Film Welcome to Zwitscherland vom Filmemacher Marc Tschudin.

 

Die spektakuläre Tour de Suisse des renommierten Naturfilmers Marc Tschudin zeigt Vögel und Menschen in Parallelen und Gegensätzen, die verblüffen und verzaubern.

 

Die Wurzeln des Vereins Vogel- und Naturschutz Grenchen reichen zurück ins 19. Jahrhundert. 1880 wurde der Ornithologische Verein Grenchen ins Leben gerufen. Unter dem Zeitgeist der Naturschutzbewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts (ProNatura 1909, Nationalpark 1914) gewann im Verein nebst der Geflügel- und Kaninchenhaltung die Freude an der Natur, das Interesse an wildlebenden Vögeln sowie an deren Hege und Pflege an Bedeutung. Noch heute teilen wir diese Werte unserer Gründergeneration, ihre Freuden, wie auch ihre Sorgen um den Verlust von Naturschätzen unter den Rädern des zivilisatorischen Fortschrittes.

 

Der Verein bezweckt den Schutz, die Pflege und die Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen von Vögeln, anderen Tieren, Pflanzen und Menschen und die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt schwergewichtig in der Gemeinde Grenchen.

Eine wichtiger Beitrag für die Vögel, für Grenchen.


05.02.2019

Endlich hat auch Grenchen eine Sage

David H. Aebischer schrieb eine packende Sage von der Leberhexe (Läberhäx) über und um Grenchen.

Mit Francisco Roblas, Agnes Thalmann, Emil  Casutt, Sahron Lüpold und Patricia Jungo hat der Autor die idealen Übersetzerinnen und Übersetzer gefunden, so dass letztlich die Sage in sechs Sprachen erschienen ist (Raven Verlag).

 

Schauplätze der Sage sind u.a. das Obere Brüggli, die Wandfluh, die Grenchenberge und der Rabenwald. Der Bergluft und der Grenchner Bach spielen ebenso eine Rolle in der unheimlichen Sage, wie auch die Grenchnerburg mit ihrem Ritter Hadwig.

 

www.verlag-raven.ch  / www.davidaebischer.ch


04.02.3019 - mm

Nachts im Schloss – szenische Führung auf der Waldegg

Gestalten aus vergangener Zeit, flackernder Kerzenschein und ein umhergeisterndes Kind: An der szenischen Führung auf der Waldegg erleben Besucherinnen und Besucher das Schloss auf schaurig-schöne Weise und tauchen in eine unheimliche Geschichte ein.

Plötzlich gehen die elektrischen Lichter aus. An ihrer Stelle erleuchten Kerzen die herrschaftlichen Räume von Schloss Waldegg. Eine Zofe und ein Kutscher aus früheren Zeiten treten auf und in der Ferne hört man ein Kind nach seiner Mutter rufen… Die von Fredy Hug und Manuela Glanzmann konzipierte szenische 

Führung auf Schloss Waldegg bietet Besucherinnen und Besuchern ein Erlebnis in einer schaurig-schönen Atmosphäre und lässt sie das Schloss neu entdecken.

 

Die Führung findet statt am 15. Februar 2019 um 19.30 Uhr, und am 17. Februar

2019, um 18.00 Uhr.

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Nachts im Schloss – szenische Führung auf der Waldegg

Freitag, 15. Februar 2019, 19.30 Uhr

Sonntag, 17. Februar 2019, 18 Uhr

Unkostenbeitrag: 12 CHF

Anmeldung bei: antoinette.zbinden@dbk.so.ch


30.01.2019

Interkulturelles Sprachcafé

1. Feb. 2019

09:30 - 11:30 Uhr

Ort: La Trattoria, Grenchen

 

Ein Treffpunkt des lebendigen Austausches zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft. Das Angebot richtet sich an alle Frauen, die Interesse an fremden Kulturen haben und gerne Kontakt knüpfen. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. Mütter können ihre Kleinkinder mitbringen, müssen sie aber selber betreuen. Die Teilnahme ist gratis und es ist keine Anmeldung nötig.

Ansprechperson: Elisabeth Egli, 079 282 19 86


25.01.2019

5. Kulturnacht Grenchen

Am Samstag, 28. September 2019 geht mit der 5. Grenchner Kulturnacht ein weiterer Abend voller kultureller Highlights über die diversen Bühnen in der ganzen Stadt. Diese Zeitung wird laufend über die Entwicklung zur 5. Kulturnacht berichten.

Ein vielfältiges und unterhaltsames Programm ist garantiert. Für alle Veranstaltungen benötigt man lediglich ein Kulturnacht-Ticket. Das Kulturnacht-Ticket, das zum Eintritt an alle Veranstaltungen berechtigt, wird während der Kulturnacht an den einzelnen Veranstaltungsorten oder im Vorverkauf erhältlich sein.

Der Vorverkauf wird über das Standortmarketing und zu einem späteren Zeitpunkt auch über zahlreiche Grenchner Geschäfte und öffentliche Standorte möglich sein.

Weitere Informationen: www.kulturnacht-grenchen.ch


23.01.2019

Schopfbühne Grenchen

Am 8. Mai 1992 wurde das "Laientheater Grenchen" zum Zweck der Pflege des gehobenen Mundarttheaters gegründet. Stücke der Weltliteratur sollten jeweils zur Aufführung gelangen, die in die Grenchner Mundartsprache übersetzt wurden, um diese Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Der Unterhaltungswert war den Macherinnen und Machern auch stets wichtig. Aber auch zum Nachdenken sollten die Stücke anregen.

 

Das kleine Theater mit 60 Plätzen - die Schopfbühne an der Schützengasse 4 - wurde von den Vereinsmitgliedern nach eigenen Angaben in 1½ jährigen Fronarbeit während des Jahres 1996 selbst umgebaut und renoviert und wurden dafür von Kulturkommission der Stadt Grenchen mit dem Anerkennungspreis 1996 belohnt. Ein Preis, der in diesem Jahr das erste Mal verliehen wurde. An der Generalversammlung im Januar 1999 wurde die Namensänderung von "Laientheater Grenchen" in "Schopfbühne Grenchen" beschlossen, ist auf der Website des Theaters zu lesen.

 

Nun wartet die Schopfbühne mit ihrem neuen Programm auf:

 

Holzers Peepshow

 

Ein heiter bis bewölktes Volksstück von Markus Köbeli

Regie: Alex Truffer

 

Premiere: 13. März 2019

 

Vorstellungen: 2019

März: 16. / 22. / 23. / 24. / 30. / 31.

April: 3. / 12. / 13. / 14. / 18. / 23. / 26. / 27. / 28.

Mai: 3. / 4. / 5. / 9. / 10.

 

Der Vorverkauf startet am 6. Februar

 

«Die wänn luege wie's isch. Das isch es. Will's nämlich bi uns no isch, wie's isch.»

 

Zum Stück:

Die Bauernfamilie Holzer hat Existenzsorgen. Die Landwirtschaft rentiert nicht mehr. Der Skilift, der dem Vater jeden Winter einen Nebenverdienst sicherte, wird automatisiert. Vom Tourismus können Holzers auch nicht profitieren, da ihr Hof zwischen Tal- und Bergstation liegt. Die Bustouristen legen bei ihnen im besten Falle einen kurzen „Pinkelhalt“ ein.

 

So entsteht die Idee, den Touristen wenigstens ein paar Bazen abzuluchsen. Holzers richten eine „Peepshow“ ein: Sie zeigen ihre heile, rustikale Schweizer Welt und lassen sich dafür bezahlen. Selbst der 90-jährige Grossvater wird in diese Kampagne einbezogen. Bei Geldeinwurf geht der Fenster-Vorhang auf und gibt den Blick in die gute Stube frei.

 

Zu ihrem eigenen Erstaunen haben sie damit Erfolg, Das Kässeli füllt sich jeden Tag mehr und mehr. Doch das Geld verändert Holzers vermeintlich idyllischen Alltag: Bald ist es bei ihnen nicht mehr, wie es war. Indem sie sich dem Publikumsgeschmack anpassen, entblössen sie sich selber und alte Wunden werden aufgebrochen. Die heile Welt der Holzers besteht nimmer mehr.

 

Markus Köbelis Farce bringt das Publikum trotz ernsthaftem Thema durch sprühenden Witz und sarkastischen Humor zum Lachen. Holzers Peepshow ist eine absurde Geschichte über die Schweizer Identität im Zeitalter von Ballenberg, Big Brother, Sahlenweidli und Strukturwandel.


21.01.2019

Onlinenachschlagewerk

Sieben Jahre lang hat ein Forscherteam aus der Schweiz und Österreich grammatikalische Varianten der deutschen Sprache zusammengetragen. Nun haben die Linguisten Gerard Adarve, Christa Dürscheid und Patrizia Sutter ein Nachschlagewerk mit dem Titel "

Variantengrammatik des Standarddeutschen

In welcher Variante denken Sie?" publiziert. Christa Dürscheid, Professorin an der Universität Zürich, leitet das Projekt. Sie warnt davor, bestimmte Ausdrucksweisen vorschnell als falsch zu bezeichnen.

 

Zum Nachschlagewerk


19.01.2019

Das Kleintheater Grenchen erteilt «Frontalunterricht»

Die Aargauer Wortakrobatin und Schnelldichterin Patti Basler textet, dichtet, slammt und bringt gereimte Ungereimtheiten auf die Bühne. Im Nu kann sie Ereignisse auf- und zusammenfassen, um sie als schnellste Protokollantin der Schweiz direkt auf der Bühne verdichtet wiederzugeben. Für ihr zweites abendfüllendes Programm «Frontalunterricht» hat sie sich den Badener Musiker Philippe Kuhn zur Seite geholt, der von Jazz über Soul bis Theatermusik so ziemlich jedes Genre in den Fingern hat.

Am 25. Jan. 2019 um 20:15 Uhr im Kleintheater Grenchen.


16.01.2019

Das neue Programm "Atemlos" zum 20. Bühnenjubiläum der Berlin Comedian Harmonists

Ausgerechnet zu ihrem 20-jährigen  Bühnenjubiläum fliegt den Berlin Comedian Harmonists ein Blumenstrauss mit einer mysteriösen Nachricht entgegen. Eine geheimnisvolle Botschaft stellt die Welt der sechs Herren so richtig auf den Kopf. Die Hormone tanzen Tango, das Geschehen schlägt seine Kapriolen, und die musikalischen Champagnerkorken knallen. In einem Rausch mit Hits von Wochenend und Sonnenschein bis Eros Ramazotti, von Veronika der Lenz ist da bis Helene Fischer bahnt sich schliesslich eine Lösung an…

 

Vor einigen Monaten feierten die Berlin Comedian Harmonists ihr 20-jähriges Bestehen! Sie haben mit den Hits ihrer grossen Vorbilder die ganze Welt erobert und präsentieren sich heute in einer Frische und künstlerischen Brillanz, wie am ersten Tag. Mehr denn je, verfügen sie über eine wunderbare Bandbreite an Repertoire und glänzen neben den Liedern der "Comedian Harmonists" auch mit Arrangements, die sich bis zu den Top-Hits der heutigen Zeit ausgedehnt haben. Erleben Sie ein grosses Jubiläums-Feuerwerk, und feiern Sie mit uns gemeinsam diese sagenhafte Erfolgsstory eines der beliebtesten Ensembles unserer Zeit!

 

Atemlos!

Parktheater Grenchen, Theatersaal

Ticketpreise in CHF 68.00/58.00

 

19:00 Uhr Öffnung Kasse

19:30 Uhr Öffnung Konzertsaal

20:00 Uhr Konzertbeginn

 

Berlin Comedian Harmonists

Das Stück „Veronika, der Lenz ist da“ unter der musikalischen Leitung von Franz Wittenbrink, dem Text von Gottfried Greifenhagen und der Regie von Martin Woelffer erzählt die Geschichte der Comedian Harmonists und sorgte für eine nie erahnte Sensation. Bei der Welturaufführung am 19.12.1997 in der Komödie am Kurfürstendamm Berlin feierte das Publikum die Darsteller des Stücks ebenso frenetisch, wie es die Comedian Harmonists in den 1920er und 1930er Jahren erlebten.

 

Die Presse sparte nicht mit Lobeshymnen: „Der Saal rast. Das Theater zieht die Live-Trumphkarte... Standing Ovations. Tobendes Haus“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). „Das ist schönste Harmonie und Präzision – die Wiederauferstehung der Legende“ (Berliner Zeitung). „Das Publikum will nicht nach Hause“ (Die Welt). Und wie der Aufstieg der Comedian Harmonists auf der Bühne nacherlebbar wurde, begann auch für die Darsteller des Stückes eine grossartige Zeit. Die Braunschweiger Zeitung bringt es auf den Punkt: „Das ist alles andere als nur ein zweiter Aufguss. Vielmehr lebendige Fortsetzung einer riesigen Erfolgsstory.“ Dies liest sich wie folgt: die Schauspieler und Sänger des Theaterstücks nannten sich kurzerhand Berlin Comedian Harmonists und gingen auf Tour. Während fünf Deutschlandtourneen spielten sie das Stück über 600 mal. Allein in Berlin sahen über 300‘000 Menschen dieses Stück. Es wurde zur Vorlage für zahlreiche Ensembles, die es landauf, landab nachspielten.

 

Die Berlin Comedian Harmonists wurden sehr bald auch als Konzertgruppe umworben, und machten sich auf in die grossen Konzertsäle, u.a.: Philharmonie Berlin, Concertgebouw Amsterdam, Kultur und Kongresszentrum Luzern, Prinzregententheater München, Musikhalle Hamburg. Von der Südsee bis Spitzbergen reisten sie, um zu singen. In Sydney waren sie zur Olympiade 2000 vom NOK als Kulturbotschafter Deutschlands eingeladen. Grosse Festivals, wie das Festival des Deux Rives in Strasbourg, und Cité de la musique in Paris wollen sich der Teilnahme der Berlin Comedian Harmonists versichern. Sie sind BZ-Kulturpreisträger und erhielten vom Theaterclub Berlin den „Goldenen Vorhang“ als beste männliche Schauspieler des Jahres 1998.

 

In ihren Konzerten lösen sich die sechs Sänger aus dem Schatten ihrer grossen Vorbilder, in deren Persönlichkeiten sie im Theaterstück schlüpfen. Freilich bleiben sie dem Stil der Comedian Harmonists treu. „Die pure Vox humana in bester Ausprägung und grosser Modulationsfähigkeit... Mit der dezenten Klavierbegleitung, die dennoch gehörigen Drive gibt, wirkt alles wie aus einem Guss... Die Parodien und Gags sind eher subtil, und wirken daher umso treffender“ (Braunschweiger Zeitung). Die Lieder der Comedian Harmonists bilden den Kern der Konzerte und inzwischen kommen auch eigene Lieder zu Gehör. Und wo im Gesang die Entpersönlichung der Stimme angestrebt wird, um die Stimmen und das Klavier aufs Schönste miteinander zu verschmelzen, da wird aufblitzenden Soli und musikalischen Kabinettstückchen gehöriger Raum gelassen. Zwischen den Liedern können die Sänger aus dem Ensemble hervortreten, um überraschend persönliche Geschichten zu erzählen. Selbstgeschrieben, versteht sich, und zum jeweiligen Thema der Konzerte passend. Geschichten und Lieder tragen und stützen sich gegenseitig; tieftraurig, komisch, poetisch, leicht und Dada. Vom Goldkehlchen zum Mann nebenan, die Mischung zielt ins Herz. Und ein Teil des Applauses gilt auch immer denen, die einst diese generationenübergreifende Musik schufen.


Foto: Marc Reist
Foto: Marc Reist

15.01.2019

Kultur-, Anerkennungs- und Nachwuchsförderungspreise der Stadt und Region Grenchen 2019

Grenchen, 28. September 2018: Der Kulturpreis der Stadt und Region Grenchen 2019 geht an Marc Reist! Der Anerkennungspreis wird dem „Künstler Archiv Grenchen“ und der Nachwuchsförderungspreis dem „Kindertheater Blitz“ zugesprochen.

 

Marc Reist erhält den Kulturpreis 2019 für sein langjähriges und konsequentes Schaffen. Besonders im Bereich der Plastiken und Skulpturen hat er sich schweizweit einen Namen gemacht und stellt u.a. auch im Centre Dürrenmatt in Neuchâtel aus. In Grenchen stehen zudem viele seiner Werke, wobei «Neuron» und «Tag und Nacht» wohl zu den bekanntesten Werken in Grenchen zählen dürften. Marc Reist ist nicht ein Künstler der sich anpasst, er ist sich treu. Nie würde er etwas schaffen, nur um zu gefallen. Seine Bescheidenheit und Zurückhaltung ist vielleicht nicht "marktfördernd", aber eben ehrlich und zeugt für von Grösse. Ausserdem ist er Perfektionist und ein absoluter Ästhet.

 

Der Anerkennungspreis 2019 wird dem „Künstler Archiv Grenchen“ verliehen. Mit dem „Künstler Archiv Grenchen“ wird ein Verein mit dem Anerkennungspreis bedacht, der sich für sein bisheriges Engagement im Bereich Kunst und Kultur in Grenchen einen Namen gemacht hat. Das Künstlerarchiv ist eine Art künstlerisches und kultur-historisches Gedächtnis von Grenchen und der mit der Stadt verbundenen Personen. Der Anerkennungspreis soll Ansporn sein, die Sammlungstätigkeit weiterzuführen. Gleichzeitig würdigt die Kulturkommission auch die vielseitigen Anstrengungen der Institution, das ihr anvertraute Kulturgut einer breiteren Öffentlichkeit zugängig zu machen.

 

Der Nachwuchsförderungspreis 2019 geht an das „Kindertheater Blitz“. Dieses Kindertheater ermöglicht nun schon seit über 15 Jahren zahlreichen Kindern zwischen 7 und 12 Jahren, sich vielfältig ausdrücken zu lernen, sei es über den Körper, über die Stimme und oder über das spielerische Gestalten von Geschichten. Die Kinder werden spielerisch gefördert in ihrem eigenen Selbstwertgefühl, Teamgeist, Fairness und Toleranz. Zahlreiche Produktionen wurden in Grenchen schon erarbeitet und gezeigt. Das Kindertheater Blitz verdient eine Förderung, da die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen, eine Schulung in Auffassungsgabe und Ausdruck geniessen, welche ihnen die persönliche Reifung erleichtert.

 

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 17. Januar 2019, 19 Uhr im Sonderpädagogischen Zentrum Bachtelen statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen.


14.01.2019

Fremdenlegion 1131 in Grenchen

Im Oktober 2018 wurde die Vereinigung "Fremdenlegion 1131", die in Grenchen die zugewanderten Leistungsträger der Stadt organisiert, ins Leben gerufen.

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde und seine Heimat entsteht in der Fremde. Die Fremdenlegion 1131 (1131 deshalb, weil Grenchen erstmals im Jahr 1131 geschichtlich erwähnt wurde, als Granechun) besteht aus Fremdenlegionären in Grenchen und setzen sich für deren Interessen ein und unterstützen sich gegenseitig. Sie hinterfragen Prozesse und Politische Entscheide der Stadt und setzen sich generell für Grenchen ein, wenn auch mit einer differenzierteren Sicht auf und zu Grenchen. Die Fremdenlegionäre treffen sich regelmässig zum Austausch organisieren Veranstaltungen setzen sich für die KMU ein, sorgen für Gleichberechtigung und Chancengleichheit.

In Grenchen stechen viele „Fremde“ heraus, die sich für die Stadt einsetzen, was die Unzahl an aktiven Menschen aus anderen Ländern und Kantonen täglich, eindrücklich demonstrieren.


13.01.2019

«Ausgerechnet Mallorca»

Am Samstag, 19.01.19 wird um 20:00 Uhr

im Parktheater Grenchen die turbulente Komödie "Ausgerechnet Mallorca" aufgeführt.

 

Wem kommt folgende Situation bekannt vor? Man hat das ganze Jahr hart gearbeitet und gespart. Und jetzt endlich beginnt die schönste Jahreszeit: Urlaub. Man hat zum Schnäppchenpreis gebucht und sehnt freudig seinem wohlverdienten Mallorca-Urlaub entgegen. Und schon kommt die erste Enttäuschung: Wenn das heruntergekommene Hotel zum Beispiel so überhaupt keine Ähnlichkeit mit den Bildern im Reisekatalog aufweist. So geht es auch den Protagonisten, Klaus-Rüdiger, Martin und Doris, die alle zwei Dinge vereint: Die Sehnsucht nach Urlaub und der Name Maier, wenngleich in verschiedenen Schreibweisen. Und so kommt was kommen muss: Alle drei teilen sich ein und dasselbe Zimmer. Pikanterweise, weiss aber kein Maier vom anderen, denn der chaotische Hotelangestellte Pedro Rodriguez ergreift alle möglichen und unmöglichen Mittel, damit sich die drei nicht begegnen und der Schwindel auffliegt. Dazu irrt noch eine Nonne durch das Etablissement auf der Suche nach ihrem verirrten Schäfchen. Schnell Luft holen, denn diese turbulente und rasante Komödie haltet jeden vor Vergnügen ausser Atem.


11.01.2019

Vorpremiere Zwingli mit Cast

Am 14. Jan. 2019 um 17:00 Uhr findet im  Kino Rex in Grenchen die Vorpremiere vom Film Zwingli.

Von 17.00 - 17.45 Uhr findet ein Apéro statt und anschliessend ein sicherlich spannender Talk mit dem Cast (Simone Schmid, Max Simonischek und Jonathan Loosli). Die Moderation übernimmt Sandra Sieber. Ab 18.30-20.50 Uhr wird der Film «Zwingli» dann schliesslich vorgeführt.

Verfilmung der Geschichte von Huldrych Zwingli mit Max Simonischek. Von den Machern von «Der Verdingbub» und «Der Goalie bin ig». Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer) lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mitseinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.


10.01.2019

Gotthard rockt Etziken

23. Openair Etziken, 26./27. Juli 2019

Zum ersten Mal wird GOTTHARD am Samstag in Etziken auf der Bühne stehen. Es war ihr ganz grosser Durchbruch, als sie 1997 ihr spektakuläres Unplugged-Album «Defrosted» veröffentlichten. Nach drei Monaten erhielten sie dafür Doppelplatin und die dazugehörige Tour dauerte wegen der riesigen Nachfrage statt der ursprünglich angesetzten zwei Monate am Ende ganze zwei Jahre. Nun kehrt die derzeit erfolgreichste Schweizer Rockband erneut mit «Defrosted» auf die Schweizer Bühnen zurück.

Davor stehen am Samstag mit MARC SWAY, BASCHI und dem «Best Swiss Act» an den MTV Europe Music Awards 2018 LOCO ESCRITO namhafte CH-Acts auf den zwei Bühnen. Das österreichische DJ-Duo KLANGKARUSSELL wird für einen krönenden Abschluss der 23. Ausgabe sorgen.

Für jeden Musikgeschmack wird der Freitag etwas bieten. So kommen unter anderem die US-Rocker PUDDLE OF MUDD nach Etziken. Für Mundart-Musik wird KUNZ sorgen und die Fans von elektronischer Musik werden mit KLINGANDE auf ihre Kosten kommen.

Noch bis vor kurzem war BASTIAN BAKER als Supporting Act für Shania Twain auf Welttournee. Nun geht er 2019 mit seinem vierten Album alleine auf Tour und wird am Freitag seine unzähligen Ohrwürmer zum Besten geben.

Dies ist natürlich noch lange nicht alles. Schon bald werden die nächsten Bands, darunter zwei weitere Hauptacts, bekannt gegeben. Seid gespannt!

Eröffnet wird das beliebte Freiluft-Festival wiederum laut und ausgelassen durch die jüngsten Musikfans mit dem 10. Raiffeisen Kinderopenair am Donnerstagnachmittag.

Da das Openair Etziken in den letzten Jahren immer vorzeitig ausverkauft war, lohnt es sich, die Tickets rechtzeitig zu sichern. Ab diesem Jahr sind Tickets nur noch über das eigene Ticketportal erhältlich. Die Anzahl der Tickets sind laut Angaben des Veranstalters beschränkt.

 

https://openair-etziken.ch/de/tickets


10.01.2019 - mm

54. Solothurner Filmtage

Die Jury «Upcoming Talents» und die Auswahl des «Upcoming Lab» sind bekannt

Der Regisseur und Produzent Stéphane Goël («Insulaire»), der Regisseur und Produzent Mauro Müller («Un mundo para Raúl») und Carola Stern, Bereichsleiterin bei FOCAL, beurteilen an den 54. Solothurner Filmtagen den Nachwuchswettbewerb «Upcoming Talents».


Für das «Upcoming Lab» wurden acht Projekte aus rund vierzig Eingaben aus allen Sprachregionen selektioniert.

Upcoming Talents: 18 Nachwuchsfilme in vier Programmen Stéphane Goël, Mauro Müller und Carola Stern beurteilen im Wettbewerb «Upcoming Talents» 18 kurze Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme von Studierenden in- und ausländischer Fachhochschulen. Stéphane Goël ist seit 1985 als Produzent und Regisseur beim Lausanner Kollektiv Climage tätig. Seine Filmographie umfasst u.a. «Insulaire», «Ambassade» und «Les dames», die alle im Programm der 54. Solothurner Filmtage zu sehen sind. Mit dem Regisseur und Produzenten Mauro Müller kehrt der Gewinner des Nachwuchspreises 2013 nach Solothurn zurück. Für «Un mundo para Raúl» wurde er zudem mit dem Student Academy Award ausgezeichnet und ist seither Mitglied der AMPAS (Oscar Academy). Carola Stern leitet den Bereich Auswertung bei FOCAL und ist im Stiftungsrat des Kulturfonds Suissimage aktiv.

 

Der Wettbewerb «Upcoming Talents» umfasst dieses Jahr vier Programme. Die Bandbreite reicht von Uraufführungen wie «Le prix du ticket» von Mariama Balde oder «Bon appétit» von Alan Sahin bis zu «Fait divers» von Léon Yersin, der am Filmfestival Locarno Premiere feierte oder « Hamama & Caluna» von Andreas Muggli, der kürzlich an den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur ausgezeichnet wurde. Der Nachwuchspreis ist mit CHF 15'000 dotiert und wird von SUISSIMAGE und SSA gestiftet.

 

Upcoming Lab Auf die Ausschreibung des «Upcoming Lab» haben sich 37 junge Filmschaffende mit Projektideen beworben. Acht Absolventinnen und Absolventen von Filmhochschulen, deren Abschluss BA oder MA maximal zwei Jahre zurückliegt sind eingeladen, mit ihren Projekten und Ideen an der Projektentwicklungs-, Netzwerk-, und Feedbackplattform teilzunehmen:

 

  • Brigitte Grüter, Projekt: Sunshine Acid, kurzer Spielfilm
  • Alberto Martín Menacho, Projekt: Antier noche, langer Dokumentarfilm
  • Irene Muñoz Martin, Projekt: Le figurant, mittellanger Dokumentarfilm
  • Lora Mure Ravaud, Projekt: Euridice, mittellange Dokufiktion
  • Patrick Muroni, Projekt: Les dissidentes, langer Dokumentarfilm
  • Lou Rambert Preiss, Projekt: Le soleil, experimenteller Kurzfilm
  • Luisa Ricar, Projekt: Piratinnen, fiktionale Miniserie
  • Kezia Zurbrügg, Projekt: Leavers, experimenteller Dokumentarfilm

Gleich vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer des «Upcoming Lab» sind mit ihren Filmen auch im Wettbewerb «Upcoming Talents» vertreten: Alberto Martín Menacho mit «Mi amado las montañas», Lou Rampert Preiss mit «Ici le chemin des ânes», Luisa Ricar mit «Alles Easy» und Kezia Zurbrügg mit «Fürchtet euch nicht» (KoRegie: Philipp Ritler). Lora Mure Ravaud gewann mit «Valet noir» den Nachwuchspreis der letztjährigen Solothurner Filmtage.

 

Die acht selektionierten Projekte werden in One-to-one-Meetings mit fünf Expertinnen und Experten diskutiert: Catherine Bizern (Generaldelegierte Festival Cinéma du Réel, Drehbuchberaterin, Paris), Noah Bohnert (Produzent Letterbox Collective Filmproduktion, Zürich), Svenja Böttger (Festivalleiterin Max Ophüls Preis), Christine Dollhofer (Festivalleiterin Crossing Europe Film Festival, Linz, Programmdelegierte des San Sebastián International Film Festival), Mark Olexa (Regisseur und Produzent Dok Mobile, Freiburg).

 

Neben professionellem Feedback und der Erweiterung des persönlichen Netzwerks winkt zwei Projekten ein mit je CHF 5'000.- dotierter Entwicklungsbeitrag, gestiftet von SUISSIMAGE und SSA.

 

Die Verleihung der Nachwuchspreise und Entwicklungsbeiträge findet am Samstag, 26. Januar 2019, um 21:30 Uhr im Kino im Uferbau statt, gefolgt von der Award Party Night. Ebenfalls verliehen werden die Publikumspreise des TrickfilmWettbewerbs.

 

Die ganze Sektion «Upcoming» wird unterstützt vom Migros-Kulturprozent und der Ursula Wirz-Stiftung.

 

Die 54. Solothurner Filmtage finden vom 24. bis 31. Januar 2018 statt.


10.01.2019 - ad

Die 5. Jahreszeit in Grenchen

Wie der Online-Narr der Grenchner Fasnacht auf deren Website mitteilt, stehen wir kurz vor der fünften (und entscheidenden) Jahreszeit im 2019.

Es steht alles unter dem Begriff NEU.

Neues Fasnachtsdatum. Neue Fasnachtsplakette. Neue Umzugsroute. Neue Fasnachtswebseiten. Neu, neu, neu. In den kommenden Tagen würde auf der Website alles Neue aufzeigt werden.

 

Besonders hervorgehoben werden bereits die ersten beiden Termine:
12. Jänner und 13. Jänner.

 

Hier vorerst das Wichtigstes in Kurzform, aktuell auf der Website der Grenchner Narren zu entnehmen:

  • Die Plaschtig-Plagette hat ausgedient und neu gibt es eine Metall-Plagette (zu kaufen in den Versionen Bronze, Silber und Gold ab Hilari, 13. Jänner 2019).
  • Das Fasnachtsmotto lautet: Ufaufäu (in Hauchdeutsch: Auf alle Fälle). Ja, so ist es.
  • Der erste Termin ist am kommenden Samstag, 12. Jänner 2019, 19.00 Uhr, Märitplatz: Das Fasnachtsdenkmal wird gestellt. Mit Guggen und wenn es nicht gefroren ist, auch mit etwas Wein.
  • Der zweite und in dieser Woche der wichtigste Termin: Hilari (Stapi wird abgesetzt und die Narren übernehmen die Macht). Wegen Sonntag bereits schon um 17.00 Uhr, vor dem Hotel-de-Ville. Steuerrückerstattung in Form eines Apéros (wird durch die Stadt Grenchen organisiert). Musik in Form von Guggen ist kostenfrei zu hören.

Alle weiteren News und Infos und Gerüchte und Geschichten und Fotos, ab sofort und in den kommenden Tagen und Wochen: Ufaufäu auf der Website https://www.fasnacht-grenchen.ch.


09.01.2019

Kunstausstellung der Stiftung rodania Grenchen

Ab dem 25. Januar stellt die Stiftung rodania in grenchen zusammen mit der Tagesstätte pro infirmis Gerlafingen im NäijerHuus in Heriswil Bilder aus. Die Künstlerinnen und Künstler haben in den letzten Wochen eifrig an ihren Kunstwerken gearbeitet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

Ausstellung: 25. Januar bis 10. Februar 2019

Vernissage: Freitag, 25. Januar 2019

Öffnungszeiten: Mi/SA/So von 14 - 17 Uhr, Fr von 18 - 20 Uhr

Freitag, 2. Februar geschlossen.


07.01.2019

Granges Melanges

Zum Start ins neue Jahr lädt Granges MELANGES zu einer Lesung mit Kathy Zarnegin ein, bekannt von den Literaturtagen in Solothurn. Frau Zarnegin wird im Kunsthaus Grenchen lesen. Es lohnt sich, am Mittwoch, 16. Januar 2019 um 19:30 Uhr das Kunsthaus Grenchen an der Bahnhofstrasse 53 zu besuchen. Freier Eintritt. Im Anschluss an die Lesung offeriert Granges MELANGES einen Apéro.


07.01.2019

Ausstellung «Die verdrängte Tragödie - der Generalstreik in Grenchen»

9. Jan. 2019

14:00 - 17:00 Uhr

Ort:

Kultur-Historisches Museum

 

Der Generalstreik von 1918 stellt einen der grossen Wendepunkte der Schweizer Geschichte dar. Der Landesstreik war eine soziale Bewegung, die politische Veränderungen forderte und gegen grosse Not protestierte. In Grenchen kam es während dieser Tage tragischerweise zu drei Todesfällen.


06.01.2019

Konzert in der Musigbar Grenchen

 

Hardroad

11. Jan. 2019

21:30 Uhr

 

Der Name ist neu. Die Musiker hingegen altbekannt. Während 16 Jahren waren sie nämlich als «Bluesrock Machine» unterwegs. Nach einer kreativen Pause wagte die Band vor kurzem einen Neuanfang. Geblieben ist der Stil: Southern Bluesrock mit Einflüssen von The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Molly Hatchet, ZZ Top, Free, Deep Purple, Thin Lizzy und Whitesnake. Das Trio Tom Denzel (g & voc), Jürg Viragh (b), Andy Niklaus (dr) wurde ergänzt mit Steve Brechbühl (Rythm g/Backing voc) und bringt gleich auch neue, eigene Songs mit in die Musigbar.